heike925
Sofern es mir möglich ist, werde ich eure Wünsche in Sachen Biografien weiterhin erfüllen!
“Es ist schwer für eine asiatische Rapperin in diesem Geschäft, aber ich bin fest entschlossen, es zu schaffen." Die Worte der derzeit besten indischen Rapperin und einer verdammt starken und schönen Frau, der sich wohl niemand in den Weg stellen sollte.
Hard Kaur ist der selbst zugelegte Name der gebürtigen Inderin Taran Kaur Dhillon, die 1979 geboren wurde. Bereits mit drei Jahren tanzte sie vor den Ältesten ihres Dorfes. Mit fünf Jahren verlor sie ihren leiblichen Vater, der bei politischen Ausschreitungen in Indien ums Leben kam. Taran und ihr Geschwisterchen wurden auf bestreben der väterlichen Familie von ihrer Mutter getrennt. Diese machte sich jedoch in England als Kosmetikerin selbständig und wirtschaftlich unabhängig und erkämpfte sich so ihre Kinder zurück. Mit 12 Jahren kam Hard dann nach Birmingham, ohne besondere Englischkenntnisse. Was dazu führte, dass sie dort so gut wie gar nicht klar kam und von Schule zu Schule wechselte ohne dass sich großartig etwas daran änderte. Sicherlich auch aus diesem Hintergrund wandte sie sich dem Hip Hop zu. Trotzdem sie keine Anerkennung in der asiatischen Community fand, fing sie an zu rappen und ging an die London School of Music. Hier legte sie sich auch den so gut zu ihr passenden Namen Hard Kaur zu. Kein anderer Name wäre signifikanter für die bodenständige, ernstzunehmende Sikh-Punjabi Prinzessin (Kaur ist der Namensanhang für Frauen aus der Sikh Community und bedeutet ‘Prinzessin’. Die Männer bekommen den Namensanhang ‘Singh’ was Löwe bedeutet).
Auch wenn sie so richtig zu keiner lebenden ethnischen Gruppe in England zu passen schien, wuchs die erste asiatische Rapperin, die in UK von sich reden machte, auch durch die Unterstützung ihrer Mutter, zu einer selbstbewussten jungen Inderin heran.
Ihre erste Crossover-Single ‘Voodoo’ wurde bald mit 3000 Exemplaren ausverkauft. Und trotzdem sie die African Community und auch ihre indischen Landsleute in UK wegen ihrer vermeintlichen Abneigung einer ‘schwarzen’ Identität angriffen, ließ sich die starke Frau nicht einschüchtern.
Mit ansteigender Popularität durfte sie gemeinsam mit der Gruppe Sister India ihre erste internationale Tournee antreten. Hard Kaur experimentierte bis 2000 mit verschiedenen anderen Künstlern , sie nahm an mehreren Rap-Battles teil und bewies eine Menge Toughness und Stehvermögen.
Entdeckt wurde Hard Kaur von Roots Manuva - einem britischen Hip-Hop Künstler. Er wurde auf sie aufmerksam und ermutigte sie vor einem großen Publikum in Birmingham aufzutreten. Sie trat als Vorgruppe u. a. für Justin Timberlake auf.
Mit der Zeit öffnete sich auch die asiatische Community in UK für sie und akzeptierte sie als erste asiatische Rapperin, die mit Traditionen bricht und als selbstbewusste Frau auftritt. Mit ihrem bilingualen Song ‘Glassy’ wurde sie zum endgültigen Liebling von BBC Radio 1 sowie der asiatischen Community in England.
Nach fast 15 Jahren kehrte sie nach Indien zurück, stellte ihr erstes Album ‘Supawoman’ mit großem Erfolg vor und durfte gleich mit Shankar Ehsaan Loy den Soundtrack des Bollywoodfilms Johnny Gaddar produzieren. Des weiteren hat sie zahlreiche Lieder für Kinofilme, wie Haal-e-Dil, Kismat Konnection, Ugly Aur Pagli, Bachna Ae Haseeno und Singh is Kinng.
Hard Kaur hat sich die Worte des weltweit erfolgreichen US-Rappers und ihrem Idol, Nas, zu eigen gemacht: Es sei in Ordnung sich selbst treu zu sein, solange man gut darin ist. Neben ihrer musikalischen Karriere ist Hard Kaur auch sozial sehr engagiert, so beteiligt sie sich an Anti-Nazi Gigs, und zeigt auch ihren Einsatz gegen Gewalt an Frauen.
Filmografie:
Als Schauspielerin
Patiala House (2011)
Als Playback Sängerin
Bachna Ae Haseeno (2008 )
Singh Is Kinng (2008 )
Ugly Aur Pagli (2008 )
Kismat Konnection (2008 )
Haal-E-Dil (2008 )
Lyricist
Johnny Gaddaar (2007)
Hard Kaur


“Es ist schwer für eine asiatische Rapperin in diesem Geschäft, aber ich bin fest entschlossen, es zu schaffen." Die Worte der derzeit besten indischen Rapperin und einer verdammt starken und schönen Frau, der sich wohl niemand in den Weg stellen sollte.
Hard Kaur ist der selbst zugelegte Name der gebürtigen Inderin Taran Kaur Dhillon, die 1979 geboren wurde. Bereits mit drei Jahren tanzte sie vor den Ältesten ihres Dorfes. Mit fünf Jahren verlor sie ihren leiblichen Vater, der bei politischen Ausschreitungen in Indien ums Leben kam. Taran und ihr Geschwisterchen wurden auf bestreben der väterlichen Familie von ihrer Mutter getrennt. Diese machte sich jedoch in England als Kosmetikerin selbständig und wirtschaftlich unabhängig und erkämpfte sich so ihre Kinder zurück. Mit 12 Jahren kam Hard dann nach Birmingham, ohne besondere Englischkenntnisse. Was dazu führte, dass sie dort so gut wie gar nicht klar kam und von Schule zu Schule wechselte ohne dass sich großartig etwas daran änderte. Sicherlich auch aus diesem Hintergrund wandte sie sich dem Hip Hop zu. Trotzdem sie keine Anerkennung in der asiatischen Community fand, fing sie an zu rappen und ging an die London School of Music. Hier legte sie sich auch den so gut zu ihr passenden Namen Hard Kaur zu. Kein anderer Name wäre signifikanter für die bodenständige, ernstzunehmende Sikh-Punjabi Prinzessin (Kaur ist der Namensanhang für Frauen aus der Sikh Community und bedeutet ‘Prinzessin’. Die Männer bekommen den Namensanhang ‘Singh’ was Löwe bedeutet).
Auch wenn sie so richtig zu keiner lebenden ethnischen Gruppe in England zu passen schien, wuchs die erste asiatische Rapperin, die in UK von sich reden machte, auch durch die Unterstützung ihrer Mutter, zu einer selbstbewussten jungen Inderin heran.
Ihre erste Crossover-Single ‘Voodoo’ wurde bald mit 3000 Exemplaren ausverkauft. Und trotzdem sie die African Community und auch ihre indischen Landsleute in UK wegen ihrer vermeintlichen Abneigung einer ‘schwarzen’ Identität angriffen, ließ sich die starke Frau nicht einschüchtern.
Mit ansteigender Popularität durfte sie gemeinsam mit der Gruppe Sister India ihre erste internationale Tournee antreten. Hard Kaur experimentierte bis 2000 mit verschiedenen anderen Künstlern , sie nahm an mehreren Rap-Battles teil und bewies eine Menge Toughness und Stehvermögen.
Entdeckt wurde Hard Kaur von Roots Manuva - einem britischen Hip-Hop Künstler. Er wurde auf sie aufmerksam und ermutigte sie vor einem großen Publikum in Birmingham aufzutreten. Sie trat als Vorgruppe u. a. für Justin Timberlake auf.
Mit der Zeit öffnete sich auch die asiatische Community in UK für sie und akzeptierte sie als erste asiatische Rapperin, die mit Traditionen bricht und als selbstbewusste Frau auftritt. Mit ihrem bilingualen Song ‘Glassy’ wurde sie zum endgültigen Liebling von BBC Radio 1 sowie der asiatischen Community in England.
Nach fast 15 Jahren kehrte sie nach Indien zurück, stellte ihr erstes Album ‘Supawoman’ mit großem Erfolg vor und durfte gleich mit Shankar Ehsaan Loy den Soundtrack des Bollywoodfilms Johnny Gaddar produzieren. Des weiteren hat sie zahlreiche Lieder für Kinofilme, wie Haal-e-Dil, Kismat Konnection, Ugly Aur Pagli, Bachna Ae Haseeno und Singh is Kinng.
Hard Kaur hat sich die Worte des weltweit erfolgreichen US-Rappers und ihrem Idol, Nas, zu eigen gemacht: Es sei in Ordnung sich selbst treu zu sein, solange man gut darin ist. Neben ihrer musikalischen Karriere ist Hard Kaur auch sozial sehr engagiert, so beteiligt sie sich an Anti-Nazi Gigs, und zeigt auch ihren Einsatz gegen Gewalt an Frauen.
Filmografie:
Als Schauspielerin
Patiala House (2011)
Als Playback Sängerin
Bachna Ae Haseeno (2008 )
Singh Is Kinng (2008 )
Ugly Aur Pagli (2008 )
Kismat Konnection (2008 )
Haal-E-Dil (2008 )
Lyricist
Johnny Gaddaar (2007)