Raja Hindustani Taxi ins Glück (1996)***

maya
Raja Hindustani - Taxi ins Glück (1996)






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Inhalt:

Die reiche Aarti reist in dem Ort, in dem sich ihr Vater und ihre verstorbene Mutter kennen gelernt haben. Dort verliebt sie sich in den armen Taxifahrer Raja Hindustani. Ihr Vater ist natürlich gegen die unpassende Heirat kann sie aber nicht verhindern. Schließlich gibt er nach und strebt die Versöhnung an, aber leider funkt ihm seine zweite Frau die Stiefmutter Aarti dazwischen, denn sie ist nur an dem Geld ihres Mannes interessiert. Der stolz und die Arroganz von Raja erschweren die Situation noch zusätzlich und es kommt zum endgültigen Bruch. Weit weg bei ihrem Vater stellt Aarti fest, dass sie schwanger ist. Wird ein Kind Raja erweichen?

Regisseur: Dharmesh Darshan
Drehbuch: Robin Bhatt
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Der Film hat 8 Awards bekommen.
Herstellung: 1996
Spieldauer: 177 Minuten

Darsteller:
Aamir Khan ... Raja Hindustani
Karisma Kapoor ... Aarti Sehgal
Suresh Oberoi ... Mr. Sehgal (Aarti's father)
Johnny Lever ... Balvant Singh
Navneet Nishan ... Kamal Singh / Kammo
Veeru Krishnan ... Gulab Singh
Kunal Khemu ... Rajnikant (as Master Kunal Khemu)
Pramod Muthu ... Swaraj (Shalu's brother)
Mohnish Behl ... Jai
Tiku Talsania ... Chacha (Raja's uncle)
Farida Jalal ... Chachi (Raja's aunt)
Archana Puran Singh ... Shalini Sehgal / Shalu (Aarti's stepmother)
Kalpana Iyer ... Guest appearance in the song "Pardesi Pardesi"
Pratibha Sinha ... Guest appearance in the song "Pardesi Pardesi"

Songs :
Perdesi Perdesi
Poocho Zara Poocho
Aaye Ho Meri Zindagi
Tere Ishq Mein
Perdesi Perdesi - Part II
Aaye Ho Meri Zindagi - Part II
Kinna Sona Tenu



Review:

Lovestory a la Bollywood in reiner Form. Zuckersüß und romantisch mit ach so übertriebenen Dramatik. Wenn ihr mich fragt, hätte Aarti ihren Raja auf den Mond schießen sollen, wie kann ein Mann so übertreiben stolz und arrogant sein. Da hatte die dämliche Stiefmutter leichtes Spiel, mit ihren kleinen Lügengeschichten. Jedenfalls ist das Drehbuch gut, es geht um die Beziehung und die Liebesgeschichte von Aarti und Raja und nur darum, keine Mord, kein Organhandel oder Sonstiges. Etwas was Aamir Khan in fast allen Filmen geschafft hat eine einheitliche Story und keinen Zweitteiler, in dem die Liebesgeschichte nur Makulatur ist.
Zu der Ausführung, die ist nicht so gelungen, da gibt es zu Beginn einen netten jungen Taxifahrer, der versucht großspurig aufzutreten und doch ziemlich naiv ist. Später dann einen sturen Mann, der in seiner arroganten Art fast alles zerstört.
Der Gegenpart ist Aarti, ein reiches wohlerzogenes junges modernes Mädchen, das sich zu einer Frau entwickelt, die alles für einen anderen aufgibt auch ihr Kind, das passt nicht. Vielleicht ist es das Bild einer indischen Frau, wie sie optimal sein sollte, aber es ist weltfremd.
Überzeugend sind jedenfalls Aamir und Karishma in ihrer Liebesgeschichte und in dem sehr intensiven Kuss, der absolut außergewöhnlich ist.
Die Schauspieler haben mir allgemein gefallen. Aamir neigt im zweiten Teil zu overacting. Sein Blick erinnert stark an Wahnsinn und nicht mehr nur an Sturheit. Karisma wird zu einem weinerlichen Etwas, ich wünschte ihr Charakter hätte etwas mehr Selbstvertrauen.
Niedlich ist Kunal Khemu, der hier den kleinen Freund von Raja spielt.
Johnny Lever spielt einen weiteren Freund von Raja und nervt diesmal erstaunlich wenig, tatsächlich sind seine Auftritte witzig und seine Werben um die Freundin Aartis.
Der Vater von Aarti Suresh Oberoi hat mir sehr gut gefallen, seine anfänglich Weigerung die Ehe zu akzeptieren und dann sein Nachgeben.
Auch sehr gut waren die Gastauftritte von Kalpana Iyer und Pratibha Sinha, beide haben eine beeindruckende Tanzdarstellung geliefert. Der Song hat sowie die größte Eindringlichkeit in dem Film.
Zum Höhepunkt gibt es dann die leider notwendige Prügelei (kann man Konflikte in Indien eigentlich anders lösen?). Hier ist die Prügelei noch verschärft, da Raja das Baby auf dem Rücken trägt, glücklicherweise habe sie für diese Aufnahmen eine Puppe verwendet.

Fazit : Nett!
Kashara
Hi Maya, danke für die Review ... so wie du habe ich den Film auch gesehen, vor allem im zweiten Teil fand ich Aamir etwas zu halsstarrig ... aber welcher Film könnte soo lang sein, wenn die Protagonisten das Offensichtliche und einfach Normale erkennen und dementsprechend handeln würden ... nichtsdestotrotz finde ich, dass dies einer der besseren älteren Filme von Aamir Khan ist .... und die Kussszene ... wow... gefiel mir...


LG

Kashara
Honigbienchen
Eindeutig einer der besseren Filme aus den 90ern!!!
Und der Kuss? - Sorry. Aber DAS geht ja gar nicht. Wie kann denn der Aamir die Kreische Kashmira küssen geschockt
Ein wahrer Alptraum!
Aber davon abgesehen finde ich, dass man Raja Hindustani sehr gut in die Riege von Ishq, Duplicate, Rangeela etc einreihen kann.

Fazit: Sehenswert OK
Kashara
Habe mir den Film mit neu erwachter Liebe zu Aamir Khan gerade nochmal angesehen und ich fand ihn vor drei Jahren besser - diesesmal fand ich Aamir in der zweiten Hälte in seiner fast schon manischen Darstellung übertrieben und unglaubwürdig ... und Johny Lever hat mich nur genervt ... und Karishma - nur weinerlich, oh je ...

Der Film hat seine Momente, aber alles in allem ... na ja ... die Liebe trieb' ihn rein... Augenzwinkern