Pyaari
Produzent
Sajid Nadiadwala
Sunil Lulla
Regisseur
Sabbir Khan
Besetzung
Akshay Kumar als Viraj Shergill
Kareena Kapoor als Simrita Rai (Bebo)
Aftab Shivdasani als Lucky
Amrita Arora als Kamini
Vindu Dara Singh als Tiger
Javed Jaffrey als Keswani
Kirron Kher als Simrita Rai's Tante
Boman Irani / Special appearance
Ashwin Mushran / Special appearance
Rajesh Khera / Dr. Ali
Sylvester Stallone / Special appearance (als er selbst)
Brandon Routh / Special appearance (als er selbst)
Denise Richards / Special appearance (als sie selbst)
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Bebo
Kambakkht Ishq
Kyun
Lakh Lakh
Om Mangalam
Welcome To Hollywood
Story
„Kambakkht Ishq“ untersucht die Beziehung zwischen zwei Personen, die genau so verschieden wie Feuer und Wasser sind. Egal wie oft sie aufeinander treffen, es gibt nur Feuerwerk ... kein Feuer. Viraj Shergill (Akshay Kumar) ist ein draufgängerischer Stuntman in Hollywood, der nach dem Mantra lebt ''Frauen sind nur für zwei Sachen gut... Liebe machen & Liebe machen''.
Simrita Rai (Kareena Kapoor) ist ein Hitzkopf, die mehr als fähig ist, den arrogantesten Mann mit ihrem beißenden Witz und ihrer boshaften Zunge aus der Fassung zu bringen... er glaubt fest ''So etwas wie Liebe gibt es nicht''.
Also was passiert, wenn die zwei Menschen, die einander am meisten hassen, sich bei der Hochzeit von Simrita's bester Freundin Kamini und Viraj's Bruder Lucky treffen? ... einer Hochzeit, gegen die sowohl Viraj als auch Simrita sind und die sie verzweifelt versuchen zu stoppen. Funken sprühen, Unfälle kommen vor, Und beide werden in der absurdesten, urkomischsten Situation zusammengeworfen, bis eine dramatische Wendung des Schicksals die zwei gewissermaßen aneinander bindet, auf eine Art, die sich beide nie hätten vorstellen können, nicht einmal in ihren wildesten Fantasien. Der Kampf der Geschlechter beginnt. Wer teilt die Schläge aus und wer wirft mit Kusshändchen um sich?
DAS SPIEL IST BEREIT... DER KAMPF BEGINNT…
Review
Um es gleich am Anfang zu sagen, bei diesem Film kann man sein Gehirn an der Garderobe abgeben, es sei denn, man braucht es zum Übersetzen der Untertitel. Er knüpft nahtlos an die Tradition von Bollywood Entertainern wie „Singh Is Kinng“, „Welcome“, „Muhje Shaadi Karogi“, „Bhagam Bhag“, „Jaan-e-mann“ und „Heyy Babyy“ an. Wer diese Filme unter dem Begriff GENIAL eingeordnet hat, wird bei „Kambakkht Ishq“ alles finden was sein Herz begehrt und noch mehr… viel mehr!
Und da wir hier einen Geschlechterkampf vom Feinsten mit allen erlaubten und unerlaubten Mitteln vor uns haben, stehe ich persönlich natürlich auf dem Standpunkt – Ladys first!
Kareena Kapoor als angehende Chirurgin, Supermodel und weibliches Chauvinistenschwein – sorry an alle Schweine der Welt - in einer absoluten Paraderolle. Also das es Emanzen gibt wusste ich schon, aber weibliche Chauvinistenschweine? Nun, seit „Kambakkht Ishq“ gibt es daran gar keinen Zweifel mehr und Kareena als Simrita Rai (Bebo) ist die perfekte Verkörperung. Sie sieht heiß aus, wetzt ihre scharfe Zunge an allem was drei Beine hat und ist, wenn es um ihre Auffassungen und Ziele geht, rücksichtslos bis ins Mark – egal wer oder was ihr dabei offensichtlich oder auch insgeheim im Weg steht. Sie ist zickig, enervierend und trampelt auf dem Glück anderer herum, nur um ihnen die vermeintlich unweigerlich folgende Enttäuschung zu ersparen. Dass sie sich damit fast selbst ins Abseits stellt, wird ihr erst bewusst, als sie das Größte, was es im Leben gibt – die Liebe - fasst verloren hat…
Die Weltuntergangsuhr rückt auf 1 Minute vor 12, als „Chaos“ Kareena Kapoor (Bebo) auf „Körperverletzung“ Akshay Kumar (Viraj) trifft…
Viraj ist Bebo’s männliches Gegenstück, die zweite Seite der Medaille, das Ying zum Yang, der Linke zum rechten Schuh - ach sucht Euch was aus - „Chaos“ und „Körperverletzung“ – diese Namen sind von nun an Programm und das in vielerlei Hinsicht.
Der „Happy Singh / Rajiv / Aroush / Bunty / Agastya“ Akshay Kumar alias Viraj ist wieder da! Dieses Mal als Stuntman, großer Bruder, selbsternanntes Geschenk an die Frauen und männliches Chauvinistenschwein vom Feinsten und das alles in einer Person. Er lebt nach dem Mantra ''Frauen sind nur für zwei Sachen gut... Liebe machen & Liebe machen'' und das ausgiebig. Er und Kareena treffen aufeinander wie siedendes Öl auf kaltes Wasser. Jedem, dem dieses Missgeschick schon einmal passiert ist, ist spätestens jetzt klar, was passiert… Richtig – die Hütte brennt! Und nicht nur die. Ihre Leinwandchemie, die ich nach „Tashan“ schon beinahe verloren geglaubt habe ist wieder da. Sie machen sich das Leben so richtig schön zur Hölle und es wird mit allen miesen Tricks gekämpft. Auch Familie und Freunde werden in Mitleidenschaft gezogen und zwar ohne Rücksicht auf Verluste. Die Zwei vergessen, dass es heißen sollte „Was kann ich für den anderen tun?“, bei ihnen heißt es wann immer sie sich begegnen „Was kann ich gegen den anderen tun?“. Und sie begegnen sich ständig…
Auch Amrita Arora macht als Unterwäschemodel und kleines „Blondchen“ Kamini eine ausgesprochen gute Figur, ist optimal besetzt und eins von Bebo’s unfreiwillig willigen Opfern. Sie lässt sich von ihrer besten Freundin Bebo solange unter Druck setzen, bis sie tatsächlich von deren Maxime ''Männer wollen nur das eine und das mit allen Mitteln'' überzeugt ist und ihren frisch Angetrauten am ausgestreckten Arm zappeln lässt, nur um zu beweisen, dass es nicht so ist und Männer durchaus in der Lage sind, wahre Liebe zu empfinden und zu praktizieren. Ihr Exemplar von Ehemann im Besonderen. Dass das natürlich gründlich in die Hose geht kann sich jeder denken.
Aftab Shivdasani als Stuntman Lucky, sieht das natürlich völlig anders. Kamini’s Göttergatte liebt sein Mäuschen über alles, hätte seine frischgebackene Ehefrau aber doch gern mal im Ehebett, doch geballter Frauenpower und rücksichtslosen Anti-Männer-Kampagnen kann der verliebte Lucky nichts entgegensetzen. Deshalb kommt es wie es kommen muss, die Hormone und der große Bruder übernehmen die ganze Angelegenheit, um sie gerade zu rücken…
Das dabei alle möglichen und unmöglichen Pleiten und Pannen passieren und von Chaos und Körperverletzung begleitet werden, versteht sich von selbst…
Akshay spielt seinen Part genauso gewohnt souverän wie Kareena den ihren. Es gibt allerdings auch keine Überraschungen. Der Wiedererkennungswert von Akshay als auch von Kareena zu ihren vorherigen gleichartig angelegten Rollen ist zu 100% gegeben. Akshay und Kareena sind ganz ohne Frage dieses Jahr das heißeste Pärchen im indischen Kino, was auch immer da noch kommen mag.
Auch Amrita und Aftab sind augenscheinlich ausgesprochen überlegt besetzt worden und machen ihre Sache wirklich gut, ohne gleich total an der übergroßen Präsenz von Akshay und Kareena zu scheitern. Sie könnten einen ganzen Film vielleicht nicht erfolgreich als führende Hauptdarsteller tragen, aber als zweites Pärchen geben sie eine überzeugende Leistung ab.
Vindu Dara Singh als Tiger und Kirron Kher als Simrita Rai's Tante gehen in ihren entsprechenden Nebenrollen gänzlich auf und an der Darstellung ihrer Charaktere gibt es nichts zu kritteln. Sie fügen sich harmonisch in das Gesamtkonzept ein und ihre Rollen ergeben Sinn.
Anders sieht es da schon bei Javed Jaffrey als Keswani aus. Was er in „Kambakkht Ishq“ zu suchen hatte, kann wahrscheinlich nicht mal der Regisseur erklären. Sein Charakter war mehr als flüssig, nämlich überflüssig. Sein Handlungsstrang hatte so wenige Berührungspunkte mit dem Film, wie ich mit Afrika, wenn man einmal davon absieht, dass unser aller Vorfahren von dort gekommen sind – vor Jahrmillionen. Das er seine Rolle gut ausgefüllt hat, versteht sich von selbst, allerdings sollte er aufpassen, dass er nicht als skurriler Johnny Lever- Verschnitt in jedem Akshay Kumar Film landet. Das hätte ein Schauspieler wie Javed Jaffrey nicht verdient.
Boman Irani ist auch so ein Fall. Sein zweiminütiger Auftritt war gewohnt lustig, aber irgendwie total Sinnfrei. Denn egal was der Regisseur damit bezweckte, mehr als ein Schenkelklopfer war einfach nicht drin. Dafür ist Boman eigentlich zu schade.
Sylvester Stallone, Brandon Routh und Denise Richards ... spielten sich selbst und gaben der Story einen authentischeren Zug. Das war’s – nicht mehr und nicht weniger!
Die Songs sind gut ausgewählt und vor allem „Bebo“ vermittelt indisch-italienisches Sommergefühl und ist mein persönlicher Favorit. Aber auch alle anderen Songs kann man mehr als einmal hören
Fazit
Der Glamourfaktor und Lachmuskelkrämpfe sind bei „Kambakkht Ishq“ absolut gewährleistet, unter der Prämisse, dass man indische Komödien liebt. Man wird für gute zwei Stunden gut unterhalten, wenn man sich an das allgemeingültige Motto hält – Wir schauen indischen Film – Wir denken nicht nach! Dann stolpert man auch nicht über die ständig auftauchenden Logiklöcher und geht zufrieden nach Hause. „Kambakkht Ishq“ ist ein indischer Unterhaltungsfilm vom Feinsten, der keine großen Ansprüche an das Publikum stellt und mit einem Hauptdarstellerpaar, bei denen nur so die Fetzen fliegen, die Funken sprühen und mit Schimpfworten herum geworfen wird so dass man sich am Ende fragt, wer hat nun eigentlich wen im großen Kampf der Geschlechter in die Knie gezwungen…
Findet es selbst heraus!
Ich hatte meinen Spaß und ich werde mir den Film bestimmt noch das ein – oder andere Mal ansehen und dafür und für einen Ober-End-Geilen Akshay Kumar gibt es von mir 3 von 5 Sternen!
Screenshoots
Folgen bald...
©2009 Bollywoodsbest by Pyaari
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Nichts gegen Javed, ich sehe ihn wirklich gerne, aber das hier ging ja mal gar nicht.
Der Mann kann ja nichts dazu aber seine Rolle war furchtbar.