heike925
Dev Anand: Niemand kann “Guide” remaken
Veteranschauspieler Dev Anand ist unglücklich mit dem derzeitigen Trend, alte Klassiker in Bollywood wiederzubeleben und sagt, dass es keiner schafft, seinen „Guide“ zu remaken.
„ Ich war ein wenig berührt, als ich davon hörte... denn unser Film „Guide“ berührte eine spirituelle Höhe, die nicht einmal im Romanen zu finden war... Sie sind solch intelligente Menschen. Sie haben es nicht nötig, auf Remakes zurück zu greifen,“ erzählte Dev Anand IANS in einem Interview über Artikel, die sagten, das Rituparno Ghosh und Pritish Nandy ein Remake von seinem Film planen.
Der Film von 1965, der auf dem Roman von R. K. Narayan beruht, zeigt den bemerkenswertesten Schauspieler und Waheeda Rehman und wird als einer der bemerkenswertesten Filme im indischen Kino betrachtet.
Der Schauspieler ist der Meinung, dass es schwieriger ist, eine neue Idee zu finden, als wenn man von älteren Filmen abkupfert. „ Ich persönlich denke, dass es eine große Herausforderung ist, neue Ideen zu finden und ein Wagnis in Unbekanntes. Wenn die Idee gut ist, steht diese für die nächsten 50 Jahre.“
Ausschnitte aus dem Interview:
Dev Saab, ich glaube, sie sind sehr aufgebracht über den Remake von „Guide“?
Ja, aber es ist schon geklärt. Der Regisseur Rituparno Ghosh hat gesagt, er würde kein Remake von „Guide“ machen. Also ist diese Akte geschlossen. Niemand kann „Guide“ remaken.
„Guide“ ist R. K. Narayan´s „Guide“, „Guide“ ist Dev Andand´s und Vijay Anand´s “Guide”.
Es steht Ihnen frei, sich von jeder Quelle inspirieren zu lassen. Es ist das Recht der kreativen Freiheit. Aber Sie können nicht einfach sagen, Sie würden „Guide“ remaken. Ich war ein wenig aufgebracht, als ich davon hörte... denn unser Film berührte eine spirituelle Höhe, die nicht einmal im Roman zu finden waren.
Das Buch hat nicht das spirituelle Empfinden, welches unser Film hat. Pritish Nandy ist ein guter Freund von mir. Ich schrieb einen Brief und fragte ihn, warum er „Guide“ machen wolle. Sie sind solch intelligente Menschen. Sie müssen nicht auf Remakes zurückgreifen. Meine Reaktion war ganz natürlich.
Ich erinnere mich, dass Rituparno in Delhi auf mich zu kam, als ich den Dadasaheb Phalke Award gewann. Er fragte mich nach den Rechten für „Guide“. Ich hatte ihm davon abgeraten, „Guide“ noch einmal zu machen.
Ritu denkt, es sei ein unzerstörbarer Klassiker.
Er ist ein wunderbarer Mann. Ich unterstützte ihn in seiner Meinung. Ich fühle mich geschmeichelt, wenn ich höre, wie viel dem Film „Guide“ zugesprochen wird. Ich halte diesen Film und auch andere alten Filme, die ich früher gemacht habe, in Ehren. Warm sollte jemand das Recht darauf haben, meine Filme zu borgen?
Würden Sie sagen, dass „Guide“ der wichtigste Film in Ihrer Karriere war?
Das wäre unfair gegenüber ein paar meiner anderen Filme. Sie kennen meine Karriereleiter. In all den Filmen, die meine Company Navketan machte, habe ich mit neuen Ideen experimentiert, ging die Straße der Originalität, obgleich vielleicht die Gefahr des Misserfolges auf mich zu kam. Jeder Film den ich gemacht habe, ist anders, inklusive meines letzten „Mr. Prime Minister“.
Gedanken schwirren mir im Kopf. Plötzlich macht es klick und ich bin schon in meinem nächsten Film. Auch wenn ich das Risiko meines Rufes, meiner Karriere und meines Geldes in Gefahr bringe.
Originale Ideen sind viel besser. Jeden Tag stößt man auf neue Ideen und neue Situationen in der Zeitung. Es gibt so viele Themen, von denen man wählen kann. Warum sollte man also auf ältere zurückgreifen? Der letzte Trend ist es, alte Filme zu remaken.
Was denken Sie über diesen Trend?
Warum gehen sie an Remakes anstelle ihrer inneren Reserven? Ich bin oft gefragt worden, warum ich keine Remake meines „Guide“ oder „Hare Rama Hare Krishna“ mache. Ich sage, „Nicht noch mal, bitte!“
Bin ich intellektuell so bankrott, dass ich in meine Vergangenheit gehen muss) Wenn ich das tun würde, würde ich aufhören ein kreativer Künstler zu sein.
Sie haben nie zurück geschaut.
Bislang nicht. Voraussicht und meine Willensstärke haben mir geholfen, immer vorwärts zu schreiten. Gibt es irgendjemanden in der Welt, der aktiv Filme in meinem Alter macht?
Zum ersten Mal in meinem Leben schaue ich zurück. Ich habe gerade meine Biografie beendet, die ich an meine Herausgeber gegeben hat. Ich werde sie bald veröffentlichen. Sie umfasst meine 62 Arbeitsjahre in der Filmindustrie. Ich hätte weiter und weiter schreiben können. Das bin ich und ich liebe den Gestaltungsprozess. Ich habe internationale Herausgeber bekommen und sie gehen mein Manuskript gerade jetzt durch. Ich habe meine Gedanken geschrieben, in meinem Stil.
War es schwer zurückzugehen?
Sie sind ein Schreiber. Sie wissen was für ein Vergnügen es ist, Erlebnisse deines Lebens aufzufrischen. Als ich in mein Leben ging, habe ich oft realisiert, „Mein Gott, ich wusste nie, dass das passiert!“ Der Verstand ist solch ein großer Ozean von Erinnerungen und Informationen. Der Verstand ist imstande höher zu klettern als jeder Berg und tiefer zu gehen als jeder Ozean.
Mögen Sie die Filme, die dieser Tage gemacht werden?
Verschiedene Filmemacher haben verschiedene Temperamente und sie arbeiten dementsprechend. Heutige Filmemacher sind sehr glücklich, weil sie die Arbeiten der großen Meister haben, auf die sie zurückgreifen können. Zu unserer Zeit kannten wir nur die relativ neuesten Arbeiten des Neuen Theaters, Bombay Tonfilme. Wir griffen zurück auf unsere eigenen Erfahrungen um Filme herzustellen. Was gut war, wirklich!
Heute sind Filmemacher gesegnet. Sie sind dem Satellitenfernsehen, dem Internet .... ausgeliefert. Sie können das beste des Weltkinos an internationalen Filmfestivals mitnehmen.
Das stoppt unsere Filmemacher Originale zu sein.
Das ist meine Rede. Bilder von internationalen Filmen, TV-Kanälen und dem Internet stehen in ihren Gedanken. Wir waren solchen Dingen nicht ausgesetzt ... Jeder Schreiber hat das Vorrecht Original zu sein. Der Moment indem sie oder er aufhört ursprünglich zu sein, ist die Zeit den Zweck der Kreativität in Frage zu stellen. Die Welt betrachtet den kreativen Künstler. Sollte er sich vorwärt bewegen oder rückwärts gehne?
Ich persönlich denke, dass es eine große Herausforderung ist, neue Ideen zu finden und ein Wagnis in Unbekanntes. Wenn die Idee gut ist, steht diese für die nächsten 50 Jahre
Woher nehmen Sie die Energie, weiter zu machen?
Ich weiss es nicht. Ich fühle nur, dass ich noch eine Menge Energie besitze. Ich fühle, als hätte ich bisher nichts getan, glauben Sie mir. Ich habe mein Buch beendet und ich wollte eigentlich bald für einen Film nach Nepal gehen. Aber es gibt politische Probleme in Nepal. Da ich nicht ruhig sitzen kann, bin ich für einen anderen Film und dessen Script herangezogen worden, den ich bald beginnen werde.
Und was wird das sein?
Es ist eine mörderische Mystik. Sobald ich mit dem Script begonnen habe, werde ich den Cast zusammenstellen. Und natürlich wird er mich in der Hauptrolle zeigen.
Quelle: mumbai-mirror.com
Übersetzung: bollywoodsbest (gemeinsames Werk von Saripyar und mir)
Veteranschauspieler Dev Anand ist unglücklich mit dem derzeitigen Trend, alte Klassiker in Bollywood wiederzubeleben und sagt, dass es keiner schafft, seinen „Guide“ zu remaken.
„ Ich war ein wenig berührt, als ich davon hörte... denn unser Film „Guide“ berührte eine spirituelle Höhe, die nicht einmal im Romanen zu finden war... Sie sind solch intelligente Menschen. Sie haben es nicht nötig, auf Remakes zurück zu greifen,“ erzählte Dev Anand IANS in einem Interview über Artikel, die sagten, das Rituparno Ghosh und Pritish Nandy ein Remake von seinem Film planen.
Der Film von 1965, der auf dem Roman von R. K. Narayan beruht, zeigt den bemerkenswertesten Schauspieler und Waheeda Rehman und wird als einer der bemerkenswertesten Filme im indischen Kino betrachtet.
Der Schauspieler ist der Meinung, dass es schwieriger ist, eine neue Idee zu finden, als wenn man von älteren Filmen abkupfert. „ Ich persönlich denke, dass es eine große Herausforderung ist, neue Ideen zu finden und ein Wagnis in Unbekanntes. Wenn die Idee gut ist, steht diese für die nächsten 50 Jahre.“
Ausschnitte aus dem Interview:
Dev Saab, ich glaube, sie sind sehr aufgebracht über den Remake von „Guide“?
Ja, aber es ist schon geklärt. Der Regisseur Rituparno Ghosh hat gesagt, er würde kein Remake von „Guide“ machen. Also ist diese Akte geschlossen. Niemand kann „Guide“ remaken.
„Guide“ ist R. K. Narayan´s „Guide“, „Guide“ ist Dev Andand´s und Vijay Anand´s “Guide”.
Es steht Ihnen frei, sich von jeder Quelle inspirieren zu lassen. Es ist das Recht der kreativen Freiheit. Aber Sie können nicht einfach sagen, Sie würden „Guide“ remaken. Ich war ein wenig aufgebracht, als ich davon hörte... denn unser Film berührte eine spirituelle Höhe, die nicht einmal im Roman zu finden waren.
Das Buch hat nicht das spirituelle Empfinden, welches unser Film hat. Pritish Nandy ist ein guter Freund von mir. Ich schrieb einen Brief und fragte ihn, warum er „Guide“ machen wolle. Sie sind solch intelligente Menschen. Sie müssen nicht auf Remakes zurückgreifen. Meine Reaktion war ganz natürlich.
Ich erinnere mich, dass Rituparno in Delhi auf mich zu kam, als ich den Dadasaheb Phalke Award gewann. Er fragte mich nach den Rechten für „Guide“. Ich hatte ihm davon abgeraten, „Guide“ noch einmal zu machen.
Ritu denkt, es sei ein unzerstörbarer Klassiker.
Er ist ein wunderbarer Mann. Ich unterstützte ihn in seiner Meinung. Ich fühle mich geschmeichelt, wenn ich höre, wie viel dem Film „Guide“ zugesprochen wird. Ich halte diesen Film und auch andere alten Filme, die ich früher gemacht habe, in Ehren. Warm sollte jemand das Recht darauf haben, meine Filme zu borgen?
Würden Sie sagen, dass „Guide“ der wichtigste Film in Ihrer Karriere war?
Das wäre unfair gegenüber ein paar meiner anderen Filme. Sie kennen meine Karriereleiter. In all den Filmen, die meine Company Navketan machte, habe ich mit neuen Ideen experimentiert, ging die Straße der Originalität, obgleich vielleicht die Gefahr des Misserfolges auf mich zu kam. Jeder Film den ich gemacht habe, ist anders, inklusive meines letzten „Mr. Prime Minister“.
Gedanken schwirren mir im Kopf. Plötzlich macht es klick und ich bin schon in meinem nächsten Film. Auch wenn ich das Risiko meines Rufes, meiner Karriere und meines Geldes in Gefahr bringe.
Originale Ideen sind viel besser. Jeden Tag stößt man auf neue Ideen und neue Situationen in der Zeitung. Es gibt so viele Themen, von denen man wählen kann. Warum sollte man also auf ältere zurückgreifen? Der letzte Trend ist es, alte Filme zu remaken.
Was denken Sie über diesen Trend?
Warum gehen sie an Remakes anstelle ihrer inneren Reserven? Ich bin oft gefragt worden, warum ich keine Remake meines „Guide“ oder „Hare Rama Hare Krishna“ mache. Ich sage, „Nicht noch mal, bitte!“
Bin ich intellektuell so bankrott, dass ich in meine Vergangenheit gehen muss) Wenn ich das tun würde, würde ich aufhören ein kreativer Künstler zu sein.
Sie haben nie zurück geschaut.
Bislang nicht. Voraussicht und meine Willensstärke haben mir geholfen, immer vorwärts zu schreiten. Gibt es irgendjemanden in der Welt, der aktiv Filme in meinem Alter macht?
Zum ersten Mal in meinem Leben schaue ich zurück. Ich habe gerade meine Biografie beendet, die ich an meine Herausgeber gegeben hat. Ich werde sie bald veröffentlichen. Sie umfasst meine 62 Arbeitsjahre in der Filmindustrie. Ich hätte weiter und weiter schreiben können. Das bin ich und ich liebe den Gestaltungsprozess. Ich habe internationale Herausgeber bekommen und sie gehen mein Manuskript gerade jetzt durch. Ich habe meine Gedanken geschrieben, in meinem Stil.
War es schwer zurückzugehen?
Sie sind ein Schreiber. Sie wissen was für ein Vergnügen es ist, Erlebnisse deines Lebens aufzufrischen. Als ich in mein Leben ging, habe ich oft realisiert, „Mein Gott, ich wusste nie, dass das passiert!“ Der Verstand ist solch ein großer Ozean von Erinnerungen und Informationen. Der Verstand ist imstande höher zu klettern als jeder Berg und tiefer zu gehen als jeder Ozean.
Mögen Sie die Filme, die dieser Tage gemacht werden?
Verschiedene Filmemacher haben verschiedene Temperamente und sie arbeiten dementsprechend. Heutige Filmemacher sind sehr glücklich, weil sie die Arbeiten der großen Meister haben, auf die sie zurückgreifen können. Zu unserer Zeit kannten wir nur die relativ neuesten Arbeiten des Neuen Theaters, Bombay Tonfilme. Wir griffen zurück auf unsere eigenen Erfahrungen um Filme herzustellen. Was gut war, wirklich!
Heute sind Filmemacher gesegnet. Sie sind dem Satellitenfernsehen, dem Internet .... ausgeliefert. Sie können das beste des Weltkinos an internationalen Filmfestivals mitnehmen.
Das stoppt unsere Filmemacher Originale zu sein.
Das ist meine Rede. Bilder von internationalen Filmen, TV-Kanälen und dem Internet stehen in ihren Gedanken. Wir waren solchen Dingen nicht ausgesetzt ... Jeder Schreiber hat das Vorrecht Original zu sein. Der Moment indem sie oder er aufhört ursprünglich zu sein, ist die Zeit den Zweck der Kreativität in Frage zu stellen. Die Welt betrachtet den kreativen Künstler. Sollte er sich vorwärt bewegen oder rückwärts gehne?
Ich persönlich denke, dass es eine große Herausforderung ist, neue Ideen zu finden und ein Wagnis in Unbekanntes. Wenn die Idee gut ist, steht diese für die nächsten 50 Jahre
Woher nehmen Sie die Energie, weiter zu machen?
Ich weiss es nicht. Ich fühle nur, dass ich noch eine Menge Energie besitze. Ich fühle, als hätte ich bisher nichts getan, glauben Sie mir. Ich habe mein Buch beendet und ich wollte eigentlich bald für einen Film nach Nepal gehen. Aber es gibt politische Probleme in Nepal. Da ich nicht ruhig sitzen kann, bin ich für einen anderen Film und dessen Script herangezogen worden, den ich bald beginnen werde.
Und was wird das sein?
Es ist eine mörderische Mystik. Sobald ich mit dem Script begonnen habe, werde ich den Cast zusammenstellen. Und natürlich wird er mich in der Hauptrolle zeigen.
Quelle: mumbai-mirror.com
Übersetzung: bollywoodsbest (gemeinsames Werk von Saripyar und mir)
