maya
Inhalt
Hart arbeitend als Straßenbauunternehmer ist Sachin Tichkule dazu verdammt große Träume zu haben.
Es gibt keine Chance, dass seine Träume jemals wahr werden, weil er keine Geld für die Bestechung hat. Denn seine beiden Schwager haben die Fäden in der Hand. Sie bestimmen, wer was baut und wer dafür Geld bekommt.
Um die Dinge noch schlimmer zu machen, stellt sich herraus, dass der neue öffentliche Kontrolleur seine Ex-Freundin ist, die ihn nun hasst.
Auch wenn ihr über die Tragik von Sachin lacht, der von einem Disaster ins nächste läuft, hat der Film einen leichte Art. Er zeigt wie Korruption und Schmiergeld im System wuchern und wie erfinderisch man in dem System sein muss, um den holprigen Ritt zu überleben.
Quelle©indiafm.com
Freie Übersetzung©2010 Bollywoodsbest by maya
Regie und Drehbuch: Priyadarshan
Darsteller:
Akshay Kumar: Sachin Tichkule
Trisha Krishnan: Gehna Ganpule
Markand Deshpande: Azad Bhagat
Rajpal Yadav: Rangeela
Manoj Joshi: Trigun Fatak
Neeraj Vora: Mr. Ganpule
Milind Gunaji: Suhas Vichare
Asrani: Karodimal
Aruna Irani: Sachin Tichkules Mutter
Urvashi Sharma: Anjali
Tinu Anand: Vishwas Rao
Kulbhushan Kharbanda: Ramakant Tichkule
Songs:
1 Nana Chi Taang Kunal Ganjawala
2 Sajde KK & Sunidhi Chauhan
3 Bullshit Shehzad Roy
4 Aila Re Aila Daler Mehndi & Kalpana Patowary
5 Nana Chi Taang (Remix) Kunal Ganjawala
6 Sajde (Remix) KK & Harshdeep Kaur
7 Aila Re Aila (Remix) Daler Mehndi & Kalpana Patowary
Review
Ein Priyadarshan Film habe ich gedacht, also Klamauk ohne Ende. Mit etwas Glück ein paar Späße, über die man lacht und keinen roten Faden.
Aber auch ein Priyadarshan entwickelt sich und dieser Film beweist es. Das Drehbuch ist gut. Dem Film kann man durchaus folgen und die Aussage ist leider nur allzu wahr. Korruption macht das System kaputt und schadet letztlich dem Land und allen Einwohnern. Wer jetzt mit einem überheblichen Blick nach Indien schaut, den möchte ich an den U Bahn Tunnel in Köln und an die Love-Parade erinnern.
Zurück zum Film, wie wir es gewohnt sind, übertreib der Regisseur und Akshay macht mit. Sein Verhalten im Film wird damit unglaubwürdig und es kostet den Film viele Punkte. Dazu kommen die indischen Komiker Johny Lever und Rajpal, die in alt hergebrachter Weise versuchen komisch zu sein und es nicht mehr sind. Über Rajpal musste ich ja noch lachen, seine Versuche sich an Frauen heranzumachen war so blöde, das konnte nicht gut gehen.
Hart aber nicht ungewöhnlich für Bollywood ist das Verhalten gegenüber den Frauen. Vergewaltigung und Mord oder Suizid gehören für mich nicht in einen Familienunterhaltungsfilm. Sicher will der Regisseur damit die Methode Frauen zu verheiraten anprangern. Er macht es mit der Holzhammermethode und ich bezweifele ob das gut.
Trisha als Akshay Partnerin geht in dem Gewusel an umfangreichen Rollen ziemlich unter. Wenn es nicht die Songs geben würde, wäre ihre Leinwandpräsenz auf Minuten zu reduzieren. Insgesamt ist die Summe der Nebengeschichte mal wieder gewaltig und hilft nicht gerade den Überblick zu behalten.
Die Leichtigkeit des Filmes wird von der Brisanz des Themas gekippt und übrig bleibt ein schales Gefühl über eine Tragödie gelacht zu haben.
