Verändert, eigentlich nicht wirklich. Das was ich jetzt auslebe, war latent schon immer bei mir vorhanden. Ich bin auch kein Bollywoodfan, sondern eher ein Fan von manchen indischen Dingen, wie die prachtvollen Stoffe, das Essen, der Schmuck und die opulenten Dinge (vorallem das herrlich Bunte)
Ich ziehe mir aus den Filmen Ideen für meine Innenausstattung (die Dinge bekommt man ja dank des WWW doch recht einfach und einigermaßen erschwinglich). Zudem sieht man mal die herrlichen Saris mal in "Aktion" und dadurch hab ich mich in die Thematik eingelesen, und nenne mich so langsam für westliche Verhältnisse eine "Sarifachfrau", dadurch das ich imm WWW nach Saris suche, stolpere ich dann über alle möglichen anderen Sachen, kommt vom Hölzchen aufs Stöckchen und fängt an sich für dies und das zu interessieren.
So kommen dann Bilder und Statuen von Göttern ins Haus, ne Bhagavad Gita, ein Buch über Göttinen, selbstgemalte Yantras ein selbstgemaltes Om, ein generelles noch zu vertiefendes Interesse am Hinduismus und noch ettliches mehr zustande.
Ich denke mal das Ganze wird dann seinen Höhepunkt in nem Indientrip finden, wo es mich nur 2 Möglichkeiten geben wird: entweder ich flieg wieder schreiend nach Hause, oder aber es wird nicht der letzte Trip bleiben.
Aber wie gesagt, das alles wurde nicht durch die Filme getriggert, sondern durch meinen Bruder, der immer sehr farbenfroh von seinen Trips erzählen kann, auch von den miesen Seiten, die er nicht ausklammert, aber alles in allem hat er mir Indien doch als sehr symphatisches Land rübergebracht.
Nen Sarifimmel hab ich schon seit mindestens 20 Jahren, da wusste noch keiner hier bei uns wie man Bollywood schreibt
Achja Sari 21 und 22 sind gerade auf dem Weg zu mir....und ein Ende ist noch nicht in Sicht...brauch ich nen Arzt????
Aber noch mal eindringlich an alle Bollyfans unter euch. Bollywoodfilme sind ne Traumwelt, das wirkliche Leben in Indien (vorallem für Frauen) ist so unglaublich anders und auch viel härter (vorallem für Frauen).
Geniesst die Filme als das was sie sind, ne herrlich bunte, schön romantische (böse Zungen nennen sowas kitschig) Sache, als kurze Erholung vom Alltag, als Kraftquelle. Aber verliert nicht das wahre Leben aus den Augen.