Darsteller:
Aamir Khan ... Rahul Malhotra
Juhi Chawla ... Vaijanti Iyer
Master Sharokh ... Vicky
Kunal Khemu ... Sunny
Baby Ashrafa ... Muni
Tiku Talsania ... Homi Wadia
Mushtaq Khan ... Bhagwati Prasad Mishra
K.D. Chandran ... Mr. Iyer
Javed Khan ... Thief
Veeru Krishnan ... Natrajan Iyer
Navneet Nishan ... Maya
Review:
Ein bewährtes Rezept. Man nehme ein paar Kinder einen überforderten Vater und Juhi Chawla. Dann hat man One 2 ka 4 oder auch Hum Hain Rahi Pyar Ke. Wobei man zugestehen muss, dass der Aamir Film ein paar Jahre früher entstanden ist.
Es erwarten einen also ein paar pfiffige Streiche von rotzfrechen Gören, die ihrem Onkel die Welt zur Hölle machen. Aamir verkraftet die Situation wesentlich ruhiger als Sharukh, was dem Film nicht so gut tut. Ein bisschen mehr Verzweiflung hätte Aamir schon zeigen dürfen.
Der nüchterne Aamir bietet hier das beste Gegenteil von der überschäumenden Juhi und die spielt ihre Rolle tatsächlich so als sei sie ihr auf den Leib geschnitten. Ich mag ihre Mimik in diesen Film über alles und auch ihren Umgang mit den Kindern.
Die Kinder sind auch alle sehr überzeugend, obwohl hier das Drehbuch nicht wirklich herausragende Leistung verlangt. Sie sind eigentlich nur ganz normale unartige Kinder kein Vergleich zur Hinterhältigkeit in one 2 ka 4 oder auch von Raju Chacha. Da ist den nachfolgenden Filmen doch etwas mehr von zu sehen gewesen. Der Jüngste ist übrigens Kunal Khemu der inzwischen erwachsen und ein nicht verachtender Schauspieler ist.
Sozusagen den Ausgleich bietet hier der japanischen Manager, den jeder normale Geschäftsmann entlassen hätte. Er und die durchweg weiblichen Angestellten, die natürlich alle auf ihren Boss mit den großen Ohren fliegen, sollen die komische Seite verkörpern. Aamir als Objekt der Begierde von zahllosen Frauen, da habe ich so meine Probleme mit, aber andere sicher nicht. Insofern wird denen auch der Song in der Nähstube gut gefallen.
Besser ist aber die verzweifelte Rede von Aamir, als er seine Angestellten bittet, ohne Lohn mehr Arbeit zu leisten.
Als weitere zu beachtende Figur ist da noch Maya, die alleine schon von ihrem Aussehen ab der ersten Szenen in die Rubrik Bösewicht gestellt wird. Einen Mann mit Geld für die Ehe zu ködern, ist sicher nicht die schlechteste aller Ideen, aber in Bollywoodfilmen immer zu scheitern verurteilt.
Die Aktionszenen hinterlassen einen üblen Nachgeschmack. Es mag ja ganz witzig sein mit rohen Eiern zu werfen, aber verdammt das sind Lebensmittel. Besser waren die Karateeinlagen von Aamir, wirklich gekonnt wirbelt er alle Widersacher hübsch durch die Gegend.
Der Film ist nicht wirklich spannend, auch wenn das Ende buchstäblich in letzter Minute kommt, einfach weil der Film kein anderes Ende haben darf, vergesst nicht es ist Bollywood.



