"MKMJA zeigt, dass Ehen nicht im Himmel geschlossen werden" - Arbaaz Khan
Satish Sundaresan, February 7, 2009
Diese Woche sehen wir der Veröffentlichung von drei Filmen entgegen, mit den Titeln “Dev D”, „Mere Khwabon Mein Jo Aaye“ und „Chal Chala Chal“. In diesem Beitrag geht es jedoch um den Mann, der bei weitem von den meisten Männern des Landes beneidet wird; er ist der Ehemann einer der begehrenswertesten Frauen der Industrie, und es ist kein anderer als Arbaaz Khan. Bollywood Hungama traf sich mit diesem Khan, um mehr über seinen folgenden Film “Mere Khwabon Mein Jo Aaye (MKMJA)”, sein neu eingeführtes Produktionshaus, über das Leben und seine folgenden Filme herauszufinden. Hier präsentieren wir ein offenes Gespräch mit dem einmaligen Arbaaz Khan.
Arbaaz, zunächst nehmen Sie unsere herzlichsten Glückwünsche entgegen. Sie haben zur Zeit eine Glückssträhne bei jeder Rolle, in Filmen wie „Jaane Tu...“, „Fashion“ und jetzt „Mere Khwabon Mein Jo Aaye (MKMJA)“... was sagen Sie dazu?
Ja. Das ist eine sehr wichtige Phase meiner Karriere. Jetzt spiele ich unterschiedliche Rollen. Anfänglich habe ich nur negative Rollen gespielt. Aber jetzt ist es eine gemischte Kiste von Rollen. Um Ihnen die Wahrheit zu sagen, ich bin darüber wirklich sehr glücklich.
Worum geht es in Ihrem neuen Film “Mere Khwabon Mein Jo Aaye”?
Es ist eine schöne Liebesgeschichte mit einer sehr interessanten Auffassung. Es ist eine Geschichte über menschliche Beziehungen und Träume. Es stellt die Reise der drei wesentlichen Charaktere dar, gespielt von Raima, Randeep und mir. Es wird immer gesagt, dass ‚Ehen im Himmel geschlossen werden’, aber dieser Film zeigt, dass das nicht immer der Fall sein kann. Manchmal ereignen sich Hochzeiten auf Grund des Druckes der Gesellschaft. „MKMJA” ist in diesem Sinne ein sehr mutiger Film und es geht auch um Menschen, die für ein besseres Leben träumen.
Was ist Ihre Rolle in dem Film?
Ich spiele in dem Film Raima's Ehemann. Es ist eine Art Charakter, mit der sich jeder sehr leicht identifizieren kann. Er ist weder komplett schwarz, noch komplett weiß. Er hat graue Schatten.
Was war das Eindrucksvollste an der Rolle, was Sie dazu brachte, auf der gepunkteten Linie zu unterschreiben?
Eigentlich war es der Wunsch, Teil eines bestimmten Teams oder Drehbuchs zu sein, oder sagen wir mal, mit einer bestimmten Art Filmemacher zu arbeiten. Das Drehbuch dieses Films erschien mir sehr anders und erfrischend, im Vergleich zu einigen meiner anderen Arbeiten und ich bin nur zu froh, daran Teil zu haben.
Die Promos des Films scheinen Sie als zerstrittenen und frustrierten Ehemann von Raima Sen zu porträtieren. Wie sehr unterscheidet sich diese Rolle von anderen, früheren Charakteren, die Sie bis heute gespielt haben (besonders in Filmen wie „Daraar“ usw....)
Wie ich schon sagte, der Charakter in diesem Film hat viele Grauschattierungen. Und im Endeffekt geht es nicht darum, ob der Charakter gut oder schlecht, oder einfach nur eine Rolle ist, sondern darum, wie man die Rolle darstellt. Als professioneller Schauspieler ist es mein Job, gut zu spielen und für die Rolle, die ich ausgewählt habe, mein Bestes zu geben. So komisch es klingen mag, aber es bleibt die Tatsache bestehen, dass ich in meiner ca. 40 Filme umfassenden Karriere, nur drei Filme habe, in denen ich einen Ehemann spiele! In “Daraar” war der Charakter übermäßig besitzergreifend, ausfällig und hatte ein fragwürdiges Wesen. In “Fashion” ist es ein Mann, der Seitensprünge macht, aber am Ende kommt die Familie für ihn doch an erster Stelle. In “MKMJA” geht es um einen typischen Mann, der als Ernährer der Familie, mit seiner Situation nicht sehr glücklich ist. Irgendwie hat er das Gefühl, das er in einem Trott steckt und deshalb ist er seiner Familie gegenüber nicht sehr aufmerksam. Es scheint, als wäre er aus ganz falschen Gründen verheiratet.
In “Mere Khwabon Mein Jo Aaye” geht es um Träume und Träumer. Sind Sie im wahren Leben ein Träumer?
Schauen Sie, jeder hat Träume und Träume können alles Mögliche sein. Ich träume auch davon, an einem besseren Ort zu sein, als da wo ich zur Zeit bin, aber zur gleichen Zeit glaube ich auch stark daran, für den Moment zu leben, weil sich die Realität doch sehr von Träumen unterscheidet. Träume und Wirklichkeit passen nicht immer zusammen.
Haben Sie immer wiederkehrende Träume?
Nein…keine immer wiederkehrenden Träume für mich!
Wie war die Arbeit mit Raima Sen, Ihrer Leinwand-Ehefrau in “MKMJA“?
Die Arbeit mit Raima war einfach großartig. Sie ist eine sehr kompetente Schauspielerin, sehr aufgeschlossen und es macht absolut Spaß, mit ihr zusammen zu sein. Sie macht sich nicht wichtig und ist sehr bodenständig. Sie ist außerdem eine sehr warmherzige und freundliche Person.
Arbaaz, gab es einige erinnerungswürdige Begebenheiten, die sich am Set zugetragen haben oder während der Dreharbeiten für den Film?
Na ja, offen gesagt, gibt es nicht viel darüber zu erzählen. Alles, was ich sagen kann, ist, das sich alle gut miteinander verstanden haben und die Atmosphäre sehr entspannt war.
Eine merkwürdige, aber interessante Frage. Was war der Unterschied zwischen der Arbeit mit 'Madhur' Bhandarkar und 'Madhurita' Anand, die in „Mere Khwabon Mein Jo Aaye“ auch Ihr erster weiblicher Regisseur ist, mit dem sie je gearbeitet haben?
Sie haben sehr ähnlich klingende Namen. Einer ist Madhur und der andere ist Madhurita. Es ist wahr, ich habe das erste Mal mit einem weiblichen Regisseur gearbeitet. Wenn es Ihnen aufgefallen ist, “Fashion” und „MKMJA“ sind vom Grundsatz her beides Filme, die von Frauen beherrscht sind. Beide Filme haben Frauen als hauptsächlichen Charakter. Jedoch war bei Madhur der Film gewissermaßen aus der Sicht eines Mannes gemacht, wohingegen „MKMJA“ aus der Sicht einer Frau gemacht wurde.
Alle Khans und Kumars (bis auf einige) wurden von der TV-Wanze gebissen. Finden Sie nicht, dass es irgendwie sonderbar ist, dass Sie bisher davon verschont geblieben sind? Ist es Ihre Entscheidung, nicht zum TV zu gehen oder gibt es einen Mangel an Angeboten?
Ich stimme zu, dass das Fernsehen ein sehr gefragtes Medium geworden ist. Und ich würde bestimmt darauf zurückkommen, wenn sich eine richtige Gelegenheit bietet. Aber bis jetzt habe ich für eine tägliche Serie keine Zeit. Was mich beschäftigen würde, wäre die Qualität des Angebotes. Wenn es etwas gibt, was zu meiner Persönlichkeit und zu meinem Image passt, ist es überflüssig zu sagen, dass ich es unbedingt annehmen würde.
Wenn man sich in der Historie umschaut, haben Sie schon früher eine TV-Serie „Karishma- The Miracles of Destiny” mit Arshad Warsi gemacht. Danach gab es Ihrerseits keine neuen Nachrichten von der TV-Front.
Diese Serie habe ich vor ungefähr 5 oder 6 Jahren gemacht, als das Fernsehen in einer experimentellen Phase war. „Karishma” war die erste große Sache, die damals im Fernsehen vorkam, in der Karisma Kapoor ihr Debüt gemacht hat. Sie hatte eigentlich auch eine internationale Atmosphäre, etwas in der Art wie 'Dallas' oder 'Dynasty'. Unglücklicherweise hat “Karishma- The Miracles of Destiny” nicht funktioniert, aber wir haben sicher aus dieser Erfahrung gelernt.
Wird es richtig sein, zu sagen, dass Arbaaz Khan mit der Art und Weise zufrieden ist, wie sich seine Karriere heute entwickelt oder bis heute entwickelt hat?
Ich würde sagen ja und nein. Bis zu einem gewissen Maße bin ich über viele Dinge sehr glücklich. Aber gleichzeitig finde ich, es gibt immer noch Spielraum, um eine bessere Auswahl zu treffen. In der Vergangenheit war ich nicht sehr wählerisch bei meiner Arbeit, aber jetzt bin ich das schon.
Die ganze Welt kennt inzwischen die künstlerische Seite von Ihrem Bruder Salman. Welches ist die Kunst, die der Welt von Arbaaz Khan unbekannt ist?
Das muss mein Gesang sein. Man kann leicht sagen, dass es mein stiller Ehrgeiz ist, ein Sänger zu sein und ich habe eine recht annehmbare Stimme.
Arbaaz, Sie sind ein Schauspieler, der sowohl negative als auch positive Rollen mit ausgesprochener Leichtigkeit gespielt hat. Was von beiden hat Ihnen am meisten Freude gemacht?
Es geht nicht darum, ob es eine positive oder negative Rolle ist, sondern darum, wie gut man einen bestimmten Charakter spielt. Ich versuche immer meine Darstellung so glaubhaft wie möglich zu machen. Es ist sehr wichtig, wie gut der Charakter vorgezeichnet ist. Aber ich würde natürlich nicht so etwas Niederträchtiges wie einen Vergewaltiger spielen wollen.
Persönlich gesprochen, während Katrina sagt, dass Sohail der witzigste der drei Khans ist, findet Malaika, Ihre bessere Hälfte, dass Sie attraktiver sind als Salman. Stimmen Sie mit beiden überein?
Nun, wie man so sagt, ’Liebe macht blind’. Wahrscheinlich sagt meine Frau deshalb, das ihr Ehemann am besten aussieht. Ich nehme das einfach als Kompliment.
Sie haben mit Salman Khan in “Hello Brother” gearbeitet und jetzt arbeiten Sie mit Sohail Khan in “Kissan“. Wie war die Zusammenarbeit mit den echten Brüdern im Filmleben?
Es ist einfach fantastisch. Wir kommen alle sehr gut miteinander aus und haben eine gute Chemie miteinander. Wir haben verschiedene Filme gemacht, wie „Jaane Tu...Ya Jaane Na“ und „Hello Brother“ und es war ein großartiges Erlebnis. Jetzt muss man einfach nur in „Kissan” auf uns acht geben.
Es sind jetzt nationale Neuigkeiten, das Ihr Traumprojekt 'Arbaaz Khan Productions' sein Jungfernprojekt bekannt gegeben hat, bei welchem Abhinav Kashyap (der Bruder von Anurag Kashyap) das Drehbuch geschrieben hat und Regie führt, und das Salman Khan in der Hauptrolle zeigen wird. Können Sie uns ein paar mehr Details dazu geben?
Ich möchte dazu im Moment nicht zu viel sagen. Alles was ich sagen kann ist, das die Neuigkeiten wahr sind. Sie werden Mitte des Jahres mehr darüber hören.
Der Khan-Clan (Sie, Salman und Sohail) sind bestens für Ihre Großzügigkeit bekannt und auch dafür, Ihre Meinung frei aus dem Herzen zu sagen. Sowohl auch für die Tatsache, dass die Khans erst nachdenken, bevor sie sich festlegen. Abgesehen davon, möchte ich Sie fragen, wenn Sie heute zurückblicken, finden Sie, die Ponds - Werbung zu machen, war ein Fehler?
Die Ponds – Werbung, als sie in ihrer konzeptionellen Phase war, schien niemals wie ein Fehler. Wir hatten keine Probleme damit. Jedoch denke ich, das die Dinge in der Marketingphase falsch liefen und es stellte sich als geschmacklos heraus. Wir fühlen uns deswegen überhaupt nicht schuldig, weil wir dadurch ans Licht kamen.
Sie haben außerdem einen knallharten Film bekommen, der „The Stoneman Murderers“ heißt und bevorsteht. Worum geht es in dem Film?
Es ist ein düsterer Thriller, der auf einer realen Begebenheit basiert, die sich in der Vergangenheit in Mumbai ereignete. Es ist eine fiktive Version einer Geschichte über einen Psychopathen, der herumläuft und Leute tötet. Wie Sie sagten, es ist ein wirklich knallharter Film.
Abgesehen von „The Stoneman Murderers”, was sind Ihre in Kürze erscheinenden Filme?
Von jetzt an „MKMJA“, „The Stoneman Murderers“ und „Kissan“.
Zum Schluss, dieser Monat ist der Monat der Liebe, der Blüte und Romantik. Mit anderen Worten, der ewige Valentinsmonat. Am Vorabend zu diesem Tag, was war Ihr erinnerungswürdigstes Valentinstagsgeschenk, welches Sie jemals erhalten haben oder geschenkt haben?
Ich würde nicht sagen, irgendein bestimmtes Geschenk war etwas Besonderes. Für mich ist jeder Valentinstag besonders und ich kann wirklich kein besonderes Jahr herausgreifen. Mit meiner Frau zusammen zu sein, ist für mich immer etwas ganz Besonderes.
Quelle: ©bollywoodhungama.com
Freie Übersetzung ©2009 Bollywoodsbest by Cat12
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