Ich möchte meinen Optimismus versprühen: Anupam
IANS, Nov 14, 2010
Alles ist möglich – daran glaubt er zutiefst. Und jetzt konvertiert der vielseitige Schauspieler Anupam Kher, ein eingefleischter Optimist, seine Lebensphilosophie, indem er inspirierende Vorlesungen zur Motivation Anderer hält.
Anupam übernimmt den Part eines Motivationsreferenten in einem weltweiten Programm, genannt Power Within, welches er Anfang nächsten Jahres einführt.
"Ich bin ein großer Optimist und ich habe ein Leben gelebt, welches seine eigenen Höhen und Tiefen hat, und ich habe mich niemals Selbstmitleid oder Bitterkeit hingegeben... die einzige Art zu leben ist optimistisch zu sein und sich zu entscheiden, glücklich zu sein," erzählte uns Anupam, 55 Jahre, in einem Interview.
Der Schauspieler, der in mehr als 400 Filmen mitgespielt hat, hat bereits in vielen internationalen und nationalen Universitäten und auch in Unternehmen Vorlesungen gehalten. Er wird das Programm offiziell im Februar oder März 2011 auf den Markt bringen.
Wir trafen uns mit dem Preisträger des Padma Shri, um mehr über sein neuestes Projekt zu erfahren.
Auszüge aus dem Interview:
Erzählen Sie uns etwas über dieses Programm ‚Power Within’.
’Power Within’ wird offiziell Anfang nächsten Jahres, im Februar oder März eingeführt. Bis dahin werde ich damit weitermachen, was ich gerade tue. In den letzten beinahe zwei Jahren habe ich an verschiedenen Orten Vorlesungen gehalten, die unter das Stichwort ‘motivierende Vorlesungen’ fallen. Die Idee ist, meinen Optimismus zu versprühen. Ich bin ein großartiger Optimist und ich habe ein Leben gelebt, welches seine eigenen Höhen und Tiefen hatte und ich habe mich niemals dem Selbstmitleid oder der Bitterkeit hingegeben. Deshalb ist die grundsätzliche Idee, den Menschen verständlich zu machen, das es keinen Grund gibt, sich mit seinen eigenen Unzulänglichkeiten, Misserfolgen oder Rückschlägen aufzuhalten. Man sollte sie in etwas Positives verwandeln, weil die einzige Art zu leben ist, optimistisch zu sein und sich zu entscheiden, glücklich zu sein.
Was veranlasste Sie dazu, ein Motivationsreferent zu werden?
Ich glaube, wenn man nicht in jedem Leben etwas bewirkt, dann ist das Leben nichts wert. Außerdem war mein autobiografisches Stück 'Kuch Bhi Ho Sakta Hai' die Hauptsache, die mich veranlasste, mich da hinein zu vertiefen. Ich war immer positiv und optimistisch, aber dieses Stück war der Höhepunkt all dieser Dinge, die mich dazu brachten, mich auf meine Lebensphilosophie, das alles möglich ist, zu konzentrieren. Da habe ich mich entschlossen, etwas in Richtung dieses Programms zu tun.
Was wirkt sich, Ihrer Meinung nach, vorteilhaft für Sie als Motivationsreferent aus?
Mein Pluspunkt bei diesen Vorlesungen ist, das ich es bereits gelebt habe, ich muss mir keine Beispiele ausleihen, ich muss kein Buch lesen, um dann zu sagen, es steht in diesem Buch geschrieben, meine Theorie basiert auf meinem Buch – meinem Leben. Da es um ein gelebtes Leben geht, ist es ein Kulminationspunkt davon, es ist viel direkter. Deshalb mache ich keine Powerpoint-Präsentationen oder schreibe mir Notizen auf. Ich verstehe einfach die Art von Publikum, das ich habe und dann reden wir. Ich finde immer, es kann die schwierigste Sache der Welt sein, einfach nur man selbst zu sein und es kann am einfachsten sein. Man muss wählen und ich habe gewählt, ich selbst zu sein.
Wo haben Sie bis heute überall Vorlesungen gehalten?
In der Kellogg School of Management, University of Maryland, Illinois Institute of Technology. In Indien habe ich in verschiedenen Organisationen und Unternehmen Vorlesungen gehalten, wie Tata, Chartered Accountants Organization of Bombay, in vielen IITs, IIMS, usw.
Und wie waren die Reaktionen des Publikums bisher?
Die Resonanz ist fantastisch. Viele Leute kommen auf mich zu und sagen, das es tatsächlich ihrem Leben etwas bewirkt hat. Ich bin jemand, der auf Menschen orientiert ist und überall, wo ich gesprochen habe, hat es in den Einstellungen der Menschen etwas verändert oder zumindest haben sie eine gewisse Art Rückblick gehalten. Außerdem basieren meine Vorlesungen auf einer Art Humor, weil ich mich größtenteils über mich selbst lustig mache; dadurch wird es interessant. Dann gibt es eine große Beteiligung des Publikums. Ich hole ein Mitglied des Publikums auf die Bühne und sage ihm, er soll seine Hemmungen und so was alles loswerden; dadurch ist es sehr interaktiv.
Erinnern Sie sich an irgendwelche schwachen Momente, als jemand Sie motiviert hat?
Als ich ein aufstrebender Schauspieler war, das war der schwierigste Teil meines Lebens, die drei Jahre von 1981 bis 1984, bis ich 'Saaransh' bekam, die waren zäh. Aber ich überstand es durch motivierende Lebenswege. Ich überstand es mit Autobiographien von Charlie Chaplin, 'Lust For Life' – der Autobiographie von Vincent Van Gogh, Mahatma Gandhi's Autobiographie und sogar der von Pandit Nehru. Dann erkannte ich, das diese großartigen Menschen auch so vieles durchgemacht haben, also was macht es dann aus, wenn es mir auch so geht, eines Tages werde ich es schaffen und dann erzähle ich über mein Leben. Das lies mich weitermachen. Auch die Geschichten meines Großvaters halfen mir; ich erinnerte mich an sie.
Sie sind ein Schauspieler, Sie haben Schauspielschulen, eine Talenteschmiede, eine Stiftung, Ihr eigenes Schauspielstück und viele andere Dinge. Wie schaffen Sie es, all diese Dinge zu tun? Wie halten Sie in Ihrem Leben die Balance?
Mein Großvater pflegte zu sagen, das ein fleißiger Mann Zeit für alles hat; dem bin ich gefolgt.
Sie sagten, das Sie immer ein Optimist gewesen sind, aber haben Sie jemals etwas bedauert, was Sie getan haben – persönlich oder beruflich?
Nein, so betrachte ich das Leben nicht. Ich bedaure nichts, ich bin sehr glücklich, in die Familie geboren worden zu sein, in der ich geboren bin, bei lustigen, komischen, ganz verschiedenen Menschen. Ich achte nicht auf Bedauern. Manchmal fühle ich mich traurig und enttäuscht, aber der Optimist in mir ist so stark, das er alles wegspült.
Quelle: ©timesofindia.indiatimes.com
Freie Übersetzung ©2010 Bollywoodsbest by Cat12
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