Interview : Abhay Deol
Bollywood Trade News Network
Er lieferte eine ganze Menge schlummernde Hits, welche die Stereotype von Bollywood durchbrochen haben und die indische Filmindustrie in eine neue Richtung lenkten, Abhay Deol, der aus einer illustren Filmfamilie stammt und als Indiens junger, erfolgreicher Held der Neuen Zeit angekündigt wird.
Sein viel diskutierter hindisprachiger Film „ROAD, MOVIE”, bezeichnet als indisches “Cinema Paradiso”, wurde offiziell als besondere Präsentation für eine Weltpremiere zum ‚The Toronto International Film Festival’ 2009 eingeladen. In einem extra Interview erzählt der junge Deol über den Film, welcher die gesamte Zeit geschützt wurde:
Wie war Ihre Reaktion, als Sie das erste Mal die Geschichte von „ROAD, MOVIE“ von Dev Benegal erzählt bekamen?
Ich hatte keine Erzählung, ich habe eigentlich nur das Drehbuch gelesen und das war wirklich schön, versonnen und humorvoll. Es spielt in Rajasthan (ein nordindischer Staat), so hatte ich ein angenehmes Gefühl dabei. Ich kannte Dev (Benegal) und war mir sicher, das er ein gutes Team zusammen bekommen würde. Dann steckte da noch ‘Studio 18’ dahinter, welches ebenfalls ein großer Pluspunkt war. Es ist wichtig für ein gutes Drehbuch und einen guten Regisseur, die richtige Rückendeckung zu haben. Alles, was ich zu tun hatte, war zu unterschreiben, und das habe ich getan!
“ROAD, MOVIE” wurde von den gut bekannten US-Produzenten, Ross Katz und Susan B. Landau, für ‘Indian Films’ und ‘Studio 18’ produziert. Wussten Sie über sie Bescheid?
Ich habe Susan während der Dreharbeiten kennen gelernt; sie war die Person die hinter der Maschinerie stand, die uns antrieb. Es war wirklich toll, ihre Arbeit unter indischen Bedingungen zu beobachten. Dabei begann sie, sich ein bisschen ‘Indischsein’ anzugewöhnen, was großartig war. Ich traf Ross flüchtig in New York bei der Filmvorführung von “SLUMDOG MILLIONAIRE”.
Berichten Sie uns von der Erfahrung der Arbeit mit Tannishtha Chatterjee und Satish Kaushik (den umjubelten Stars von „BRICK LANE“) in „ROAD, MOVIE“?
Satish Kaushik und Tannishta sind gestandene Schauspieler mit einem tollen Schaffenswerk. Ich lernte sie während der Dreharbeiten zu dem Film kennen und es war ein Vergnügen. Dev ist ebenfalls ein toller Regisseur. Er ist in seinem Denkprozess sehr klar und sehr empfänglich für Ideen und Meinungen. Wenn er etwas nettes zu sagen hat, bedeutet das, er ist wirklich wütend und wenn er etwas gemeines zu sagen hat, ist er wirklich glücklich. Er war die meiste Zeit über gemein, so das es eine gute Sache war! (Lacht)
Erzählen Sie uns ein bisschen über Ihre Rolle in “ROAD, MOVIE”?
Sie unterscheidet sich sehr von denen, die ich vorher gespielt habe. Er ist sehr einfach, bodenständig und unkommunikativ. Es war eine Reise durch sein Leben - komisch, dramatisch, er wird volljährig, er wird erwachsen und entdeckt den Frieden. Er hat keine Idee, was er machen will, alles was er weiß ist, das er nicht in dieser Stadt sein will, weil er dort für sich keine Zukunft sieht. Er befürchtet, das er wie sein Vater enden wird.
Der Truck ist in dem Film “ROAD, MOVIE” ein wesentlicher Bestandteil. Erzählen Sie uns etwas, über Ihre Liebe zu ihm?
(Lächelt) Es war hektisch, aber lustig. Ich musste einen Truck fahren- einen 1943 Chevy in den ein brandneuer Motor eingebaut werden musste! Er ist nicht mehr als 40-50 Meilen pro Stunde gefahren und in einer Sequenz, wo ich sehr schnell fahren musste, hatte jeder befürchtet, das er kollabiert! Die Windabschirmung war zu niedrig, so das ich beim Fahren krumm dasitzen musste. Die Rückspiegel waren auf die Rückseite des Trucks ausgerichtet, so das ich den Verkehr hinter mir nicht sehen konnte, aber mit der Zeit gewöhnte ich mich daran. (Lächelt)
Was ist Ihr größtes Mitbringsel aus dem Erlebnis von “ROAD, MOVIE”?
Es war mein achter Film, ich war inzwischen reifer geworden... es war rundherum ein großartiges Erlebnis. Ich lernte einige tolle Freunde kennen und schuftete in der Hitze der Wüste. Ich hoffe, er läuft gut, da es kein 08/15 Bollywoodfilm ist. Es ist eine nüchterne Wohlfühlkomödie, poetisch und dezent was den Humor betrifft, wunderschön gedreht und surrealistisch.
Was ist Ihrer Meinung nach das Alleinstellungsmerkmal von “ROAD, MOVIE”?
Seine Umsetzung! Es ist eine wunderschön gedrehte universelle Story mit minimalen Dialogen. Der Film wird durch die Stille während der Reise auf der Straße erzählt.
Was ging Ihnen durch den Kopf, als Sie herausfanden, das der Film offiziell zur Weltpremiere beim berühmten ‘Internationalen Filmfestival von Toronto 2009’ ausgewählt wurde?
Ich war begeistert und überglücklich, weil das die Art Film ist, die einer internationalen Plattform würdig ist. Das Drehbuch war eine offizielle Auswahl des ‚L'Atelier du Cannes’ im Jahr 2006. Es wurde von ‚Fortissimo Films’ international präsentiert. „ROAD, MOVIE” ist ihre erste indische Arbeit, die sie aufgenommen haben. Der Film ist im Grunde genommen indisch, aber in Bezug auf Einstellung und Persönlichkeit international. Er ist gleicherweise auf das südasiatische und das Mainstream Publikum ausgelegt.
Quelle: ©glamsham.com
Freie Übersetzung ©2009 Bollywoodsbest by Cat12
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