maya
Inhalt :
Vier dicke Freunde am College in Mumbai sitzen zusammen und trinken. Drei davon haben gerade ihren Job verloren, als Vicky (Zayed Khan ) eine geniale Idee kommt. Der Fight Club!
Ein Ort um Kämpfe ohne Unterbrechung auszutragen. Die anderen Karam ( Dino Morea), Dikku (Ashish Chaudhary) und Soumil (Riteish Deshmukh) sind nicht begeistert, aber eine Umfrage klärt schnell, dass die Idee ein Erfolg sein wird. Fortan gibt es nächtliche Kämpfe an verschiedenen Orten und die vier Freunde verdienen gut. Eines Tages taucht Sameer ( Sohail Khan ) bei den nächtlichen Kämpfen auf. Er will eine alte Rechnung mit Vicky begleichen und nur das Auftauschen der Polizei verhindert, dass Vicky durchgeprügelt wird.
Aber sie schaffen sich auch Feinde. Mohit (Yash Tonk ) möchte nicht nur kämpfen sondern seine Feind auch umbringen, als Bruder eines Mafia Dons Anna ( Sunil Shetty) möchte er Großes vollbringen. Dabei ist es ihm egal, dass sein Bruder Anna das Gewerbe aufgegeben und seine Strafe im Gefängnis verbüßt hat. Unterstützung findet Mohit bei Dinesh (Ashmit Patel), welcher wiederum der jünger Bruder von einem anderen Don Sandy (Rahul Dev) ist.
Nun ergibt es sich das Sandy ein Lokal in Dehli haben möchte, welches Soumil Onkel gehört. Als der Onkel umgebracht wird, fahren die vier Freunde nach Dehli und übernehmen den Nachtclub. Sie bringen sich damit endgültig in das Visier des Dons Sandy. Dinesh heckt einen hinterhältigen Plan aus und hat beinah Erfolg.
Regie : Vikram Chopra
Produzent : Sohail Khan
Musik : Prittam
Darsteller : Zayed Khan, Ashish Chaudhary, Riteish Deshmukh, Dino Morea, Sohail Khan, Yash Tonk, Ashmit Patel, Sunil Shetty, Rahul Dev Amrita Arora, Diya Mirza, Neha Dhupia
Songs :
Ye Khuda Na Jaanu
Bolo Na Tum
Ke Dil Bole
Fight Club
Review :
Wie üblich habe ich im Internet nach dem Film gefahndet um eine Liste der Darsteller zu finden. Gestoßen bin ich dabei auf das Original von Fight Club mit Brad Pitt aus dem Jahre 99 und auf die Kritiken dazu. Das Original hat fast ausschließlich hervorragende Kritiken bekommen und scheint ein Film über die Abgründe des Menschlichen Lebens zu sein. Das Bollywoodremake ist eher eine seichter Thriller mit fehlendem Zusammenhang und einer Besetzung aus zweitklassigen Schauspielern, aber davon gleich einen ganze Menge. Das Bollywood sich Themen und Szenen und noch einiges mehr ausleiht und dann mehr oder weniger gut auf indisch trimmt, ist man nun schon gewöhnt, aber dann gleich auch noch den Filmtitel zu übernehmen ist dreist und dumm. Dumm deshalb, weil die Kopie wieder nicht mit dem Original mithalten kann. Es ist das Regiedebüt von Vikram Chopra und sich dann gleich an einen solchen Film zu wagen ist schon fast selbstmörderisch, leider bestätigt das Ergebnis diese an sich vorgefasst Meinung. Es ist nicht so das mir die Darsteller nicht gefallen haben, Vicky, Soumil und Sandy haben mir sogar sehr gut gefallen, aber die Handlung bricht in der Mitte des Filmes entzwei. Der erste Teil ist geprägt von der Gründung des Fight Clubs und den folgenden Nächten. Der zweite Teil ist der Kampf um die Bar in Dehli. Beide Teile haben nicht so sehr viel miteinander zu tun und könnten als eigenständige Filme genutzt werden. Wobei der Sinn des Fight Clubs auch nicht ausreichend begründet wird. Die Regeln, gegenüber dem Original sind vereinfacht und zurecht gestutzt, daher wirken sie nicht. Die Aussage, das der Fight Club gegründet werden soll um Streitigkeiten zu beenden, ist zu schwach. Eine kleine Differenz in der Cafeteria, ein Kontrahent stellt sich hin und erklärt, wenn er nun alleine wären würde er seinen Gegner verprügeln, dass sind Aussagen die den Zuschauern dienen und nicht allzu Ernst zu nehmen sind. Diese Jugendliche sollen dann erbitterte Feinde sein, die sich nachts prügeln ? Das ist eher unwahrscheinlich. Auch hier ist ganz deutlich eine nicht gelungene Anpassung vorgenommen worden. Die Kämpfe an sich sind dilettantisch und ich habe schmerzlich ein wenig Kampfkunst vermisst. Sunil als Anna hat beim großen Finale etwas Kampfstil gezeigt, aber da er eigentlich die Rolle eines Pazifisten hatte, war auch das überzogen.
Es sind reichlich viele Schauspieler und sie nun alle zu erwähnen würde doch einige Seiten in Anspruch nehmen, daher Telegramm Stil.
Zayed Khan : witzig, nett, oberflächlich.
Ritesh Deshmukh : Der Einzige der tatsächlich schauspielern durfte und konnte
Ashish Chaudhary : nervend überflüssig
Dino Morea : durfte tanzen, ansonsten kaum zu sehen
Yash Tonk : überzogen
Ashmit Patell : gut, überzeugend, sexy
Rahul Dev : finster, gut, der beste Bösewicht
Sunil Shetty : als geläuterter Mafia Don nicht seine beste Rolle
Sohail Khan : gute Darstellung, cool
Die Frauen, es sind drei waren wieder nur Randfiguren und wurden in den Tanzeinlagen eingesetzt. Sie waren nicht schlecht, aber so im Hintergrund das ich sie nicht aufzählen möchte.
Fazit : Drei Damen, zwei relativ gute Songs und neun Kerle die die Fäuste fliegen lassen und sich durch die Gegend prügeln, das ist Fight Club. Einige nette Stunts aber keine Geschichte. Herausgeputzt, aber kein Ziel vor Augen.
Bilder habe ich nicht gemacht, aber in dem Link findet ihr welche.
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