Interviews

Cat12
Atul Kulkarni: Preisverleihungen sind wie ein Rückspiegel

20 Nov 2007

Immer wenn eine Rolle entworfen wird, möchte ich, dass der Regisseur zuerst an mich denkt“ sagt Atul Kulkarni.

'Kalkutta und Maharashtra wurden bei der Geburt getrennt'

Ich bin in dieser Stadt schon unzählige Male gewesen. Ich habe die Theaterstücke „Gandhi Viruddh Gandhi“ und „Kharaashein“ vor Kalkuttaer Publikum gespielt. Gerade brachte mich die Promotion für „Rang de Basanti“ hier her. Das Theater ist auch sehr stark an beiden Orten. Es gibt eine enge Verbindung, welche sich mit Literatur befasst. Ich fühlte mich sofort mit den Bengalen verbunden. Aber offen gesagt, dieses mal war es der Anruf von Rituparna (Sengupta). (grinst)

'Rituparna und ich kamen hervorragend miteinander aus'

Wir trafen uns auf den Sets und kamen sehr gut miteinander aus. In beiden, als Schauspielerin und Mensch ist Rituparna bewundernswert. Vor einen Monat luden wir unsere Familien zum Abendessen ein. So bin ich in ständiger Verbindung mit ihr.

'Trenne die Spreu vom Weizen'

Da ist immer der brennende Wunsch gewesen, abwechslungsreiche Rollen zu spielen. Ich habe immer eine ehrliche Resonanz vom Publikum bekommen. Es ist nicht leicht, den guten Ruf zu erreichen, den ich heute habe, wenn ich nicht die Spreu vom Weizen trenne bei der richtigen Auswahl des Drehbuches. Ich würde nicht so weit gehen, mich wählerisch zu nennen, bedacht ist der bessere Ausdruck.

'Hindi Filme sind nicht engstirnig'

Sie sind mehr geschichtet und kompliziert. Die Handlungen sind nicht hauchdünn, die Rollen sind nicht eigentümlich festgelegt. Die Filme heute sind viel mehr von Persönlichkeiten angetrieben. In Rang de Basanti sind alle Persönlichkeiten gleichermaßen bedeutend, trotz Aamirs Präsenz. Koi chhota, bada nahin tha.

'Du kannst dich nicht auf deinen Lorbeeren ausruhen'

Preisverleihungen sind wie ein Rückspiegel. Sie können dir das Vertrauen geben, weiterzumachen. Aber genau wie ein Rückspiegel das Auto nicht antreibt, sondern der Motor, machen Preisverleihungen keine Karriere, sondern deine Leistung tut es. Ich habe zweimal den National - Award gewonnen, aber die sind nicht dafür verantwortlich, wer ich heute bin.

'Ich spiele keine gefälligen Charaktere'

Es gibt keinen besonderen Film oder Rolle, die mir sehr viel bedeutet. Ich mag „Rang de Basanti“ dafür, was er dem Land und seinen Menschen gibt. Der Marathi Film, „Devaree“, in dem ich einen Schizophrenen spiele, liegt mir aus einem ganz anderem Grund sehr am Herzen. Michelangelo wurde einst gefragt, wie er den Meißel so gut führen kann und er sagte, dass die Skulptur in dem Stein selbst ist; man muss nur den überflüssigen Teil entfernen. Ebenso fühle ich alle die Charaktere in mir. Ich muss nur meine Rolle bearbeiten, sie nachformen, ihr Gestalt geben und ihr Leben einhauchen.

'Ich bin ein eifersüchtiger Kerl'

Wann immer ich einen eifersüchtigen Charakter gespielt habe, dann wahrscheinlich weil ich im richtigen Leben eifersüchtig bin. Wir alle sind das. Und obwohl ich mich nicht als Hindu-Fanatiker bezeichnen würde (wie Shriram Abhyankar in Hey Ram), fühle ich mich manchmal einer politischen Weltanschauung nahe.
Mehr wie der Politiker in „Satta“, fühle ich 'Agar aapko chaar achhey kaam karney hain toh do burey kaam karne padengey'. Wenn ich zurückschaue, habe ich das Gefühl, ich habe alles erlebt, was ich auf der Leinwand dargestellt habe.

'Unterbewertet, aber nicht jämmerlich'

Ich würde gern mehr Rollen annehmen, aber das lässt mich nicht vergessen, was ich schon erreicht habe. Mit großen Regisseuren wie Madhur Bhandarkar, Rajkumar Santoshi und Rakeysh Omprakash Mehra zu arbeiten, ist eine beachtliche Leistung. Ich bin nicht traurig darüber.

'Süße Träume sind dafür gemacht'

Immer wenn eine Rolle entworfen ist, möchte ich dass der Regisseur zuerst an mich denkt. Ich will, dass meine Karriere aus dem Stoff ist, aus dem Träume gemacht werden.

Quelle: ©TimesofIndia.Indiatimes.Com
Freie Übersetzung ©2007 Bollywoodsbest by Cat12



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Pyaari
Ich liebe komische Rollen: Atul Kulkarni
Friday, July 18, 2008



NEW DELHI: Er hat das Image des ernsten jungen Mannes bis zur Vollkommenheit verkörpert und jetzt ist Schauspieler Atul Kulkarni darauf aus, zu beweisen, dass er ebenso locker komische Rollen spielen kann.

„Das ist mein erster Film in einer komischen Rolle“, sagte er hier während der noch andauernden Osian Filmfestspiele.

„Aber es ist ja nicht so, dass ich solche Rollen nicht mag. Alle meine vorherigen Rollen waren ernste Charaktere. Ich liebe komische Rollen“, sagte er.

'Valu' handelt von der uralten Tradition in Maharashtra Dörfern, wo ein Stier losgelassen wird. In diesem Fall verbreitet der Stier Terror und zerstört Getreide. Der Forstbeamte Kulkarni wird dann gerufen, um der Bedrohung entgegenzutreten.

Kulkarni sagte, dass der Film sehr gute Geschäfte im Land gemacht und sich seine Lorbeeren bei den Rotterdamer und Berliner Filmfestspielen verdient hat.

Der Gewinner von zwei Nationalen Awards („Best Supporting Actor“ für seine Rollen in 'Chandni Bar' und 'Hey Ram' ) spielt Kulkarni die Rolle von 'Gobar' in Rakeysh Omprakash Mehra's nächstem Film 'Delhi6’.

Ohne viel über den Film zu enthüllen, sagte er, das auch die Stars Waheeda Rehman, Prem Chopra, Rishi Kapoor, Abhishek Bachchan, Sonam und Om Puri mitspielen.

Andere Arbeiten in seiner Tasche schließen Sagar Bellary’s (der mit 'Bheja Fry' bekannt wurde) 'Kacha Limbu', Faruque Kabir’s Regie-Debüt 'Allah Ke Bande' und N Chandra’s 'Yeh Mera India' ein. Er arbeitet auch an einem englischen Film von Anjan Datta mit Namen 'Chaurasta'.

Obwohl er seine eigene Website hat, ist Kulkarni nicht für blogging. „Ich bin dafür zu faul“, witzelt er.

Der Schauspieler, dessen Rollen in 'Rang De Basanti', 'Page 3', 'Khakee' und 'Satte' geschätzt wurden, sagte, dass das Hervortreten des Marathi Kinos ein gutes Zeichen ist.

„Junge Filmemacher treten hervor. Es gibt auch gutes Geld. Und die größte Sache besteht darin, dass die Zuschauer angefangen haben, wieder Marathi Filme zu sehen“, sagte er.

Er findet, dass Fernsehen gut für die Sache des Kinos ist.

„Die Leute sehen Filme, Songs, Interviews und Diskussionen und alle das hilft dem indischem Kino“, sagte er.

Kulkarni überhäuft auch die südindische Filmkultur mit Lob.

„In Südindien ist die Filmkultur tief verwurzelt. Das macht es sehr professional. Außerdem spielt ein Haufen Geld eine große Rolle“, sagte er.



Quelle©dnaindia.com
Freie Übersetzung©2008 Bollywoodsbest by Pyaari




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