michaela
Aaja Nachle (30. November 07)
Regisseur: Anil Mehta
Drehbuch: Jandeep Sahni
Produzent: Aditya Chopra
Musik: Salim Merchant, Sulaiman Merchant
Darsteller: Madhuri Dixit, Akshaye Khanna, Kunal Kapoor, Konkona Sen Sharma
Inhalt:
Dia (Madhuri Dixit) lebt als Choreografn in New York. Nach 11 Jahren erhhält sie einen Anruf aus Shamli, dass ihr Lehrer Makarand ( Darshan Zariwala) im sterben liegt. Sie bricht sofort auf nach Indien, doch sie kommt zu spät. Doch ihr alter Lehrer hat ihr eine Aufgabe hinterlassen, das Anjata Theater zu retten. Entgegen aller Wiederstände nimmt sie den Kampf auf, das Theater vor der Vernichtung zu bewahren und den Bau eines Einkaufscenters zu verhindern.
Review:
Eine 08/15 Geschichte, in der es vor allem ums Tanzen geht und um zu zeigen, dass Madhuri auch nach mehrjähriger Abwesenheit immer noch die Beste ist. Also Ruhe im Saal und Spot an für Madhuri's Comeback!
Zur Story:
Sie ist einfach aufgebaut. Dia wird zurück in ihre Heimatstadt gerufen, die sie vor Jahren in einer Nacht und Nebelaktion verlassen hat um ihrem Herzen zu folgen. Durch Erinnerungen wird dem Zuschauer kurz dieses Leben dargestellt. Wie nicht anders zu erwarten ist sie eine Art Geächtete und ihre Eltern flohen damals in Schimpf und Schande.
Leider kommt sie zu spät und ihr bleibt nur eine Videobotschaft ihrer Lehrers, der sie bittet, das Ajanta Theater und somit die Kunst zu retten, damit der wundervolle Bau, einem grieschischen Theater gleich, keinem Einkaufszenter weichen muss.
Schon bald stellt sich raus, dass Freunde ihr den Rücken zuehren und Leute von denen man es nicht erwarten ihre Unterstützung anbieten. Selbst der 'Bösewicht' bleibt neutral und so nimmt der Wettkampf seinen Lauf. Zwei Monate bleiben Dia um eine Show zu schaffen, die die Stadt davon überzeugt, dass Theater wichtiger ist als Geschäfte. Und schon bald hat sie ihre Gruppe gefunden, die die Geschichte von Laila und Manuj erzählt.
Hier fängt es nun an interessant zu werden, denn diese Liebesgeschichte ist verknüpft mit der Liebesgeschichte der beiden Hauptdarsteller Anokhi (Konkona Sen Sharma) und Imran (Kunal Kapoor). Die Geschichte mündet bei der großen Show, die eine einzige Tanzeinlage ist.
Zu den Darstellern:
Aaja Nachle ist das Comeback von Madhuri und zeigt vor allem, dass sie tanzen kann. Die ganze Rolle von Dia ist darauf ausgelegt, zu zeigen was sie kann. Deshalb treten ihre schauspielerischen Fähigkeiten leider etwas in den Hintergrund und sind eher flach.
Kokona Sen Sharma gefällt mir sehr gut. In ihrer Einführung ist sie ein Mädchen, dass sich mit den Jungst streitet und wenig graziös ist. Durch das Stück wandelt sie sich und wird ein anmutige junge Frau, der man(n) nicht widerstehen kann. Sie hamoniert sehr gut mit Kunal Kapoor.
Dieser gefällt mir auch ausnehmend gut. In seiner Einführung ist er eher ein Schläger, der das Theater zerstören möchte, doch auch er erfährt eine Wandlung durch seine Rolle. Er wird ruhiger und einfühlsam und entdeckt seine Gefühle für Anokhi.
Zum Rest des Cast ist nur zu sagen, sie überzeugen. Akshaye hat eher eine Randrolle, aber er ist sympathisch und der Kampf mit ihm ist eigentlich keiner.
Zu den Songs:
Die gefallen mir wirklich sehr. Sie sind einfach nur melodisch und man möchte aufspringen und mittanzen. Die dazugehörigen Choreografien sind ebenfalls einfach nur gut und man könnte ewig zusehen- und hören. Madhuri ist einfach spitze aber auch der Rest der Darsteller ist einfach super. Es muss verdammt schwierig sein, so zu tanzen als kann man nicht tanzen. Das haben alle mit Bravour gemeistert und es ist köstlich zuzusehen und dann überrascht zu sein, vom Ergebnis.
Zu den Kulissen:
Die Kulisse des Theaters ist wunderbar. Es gleicht einem griechischen Theater und ist wunderbar in die Landschaft eingebetet. Und auch die Kulissen der späteren Show sind wunderbar gemacht, als erinnert an klassischen Theater und ist gleichzeitig wunderbar indisch.
Fazit:
Die Geschichte an sich ist nichts besonderes, weil sie nichts Neues bietet, aber trotzdem ist sie sympathisch. Es macht Spaß dem Film zu folgen. Sie ist nicht sonderlich tiefgründig, die Charaktere nicht sehr ausgereift, aber das wird einfach durch die Songs und die Tanzeinlagen wett gemacht. Besonders gefallen haben mir die letzten 20 Minuten, in denen die Show aufgeführt wird. Es ist eine einzige Tanzeinlage, aber man möchte nicht, dass sie endet. Die Geschichte ist einfach zu schön, erinnerte mich an Romeo und Julia und irgendwie auch an die Weihnachtsgeschichte, was an den Kostümen lag. Sie war dem klassischen Theater nachempfunden, mit Erzähler und Chor und dem eigentlichen Stück und man versinkt gradezu in der Geschichte. Hin und wieder wird das Publikum eingespielt und man wünscht sich gradezu mittendrin zu sitzen.
Als Gesamtes ist der Film aber nur Durchschnitt, was ein wenig schade ist für Madhuri. Wer sie allerdings gerne tanzen sieht, für den dürfte der Filme ein Genuss sein.
Aaja Nachle - Komm, tanz mit mir
Erscheinungstermin: 1. August 2008
Erscheinungstermin: 1. August 2008
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Regisseur: Anil Mehta
Drehbuch: Jandeep Sahni
Produzent: Aditya Chopra
Musik: Salim Merchant, Sulaiman Merchant
Darsteller: Madhuri Dixit, Akshaye Khanna, Kunal Kapoor, Konkona Sen Sharma
Inhalt:
Dia (Madhuri Dixit) lebt als Choreografn in New York. Nach 11 Jahren erhhält sie einen Anruf aus Shamli, dass ihr Lehrer Makarand ( Darshan Zariwala) im sterben liegt. Sie bricht sofort auf nach Indien, doch sie kommt zu spät. Doch ihr alter Lehrer hat ihr eine Aufgabe hinterlassen, das Anjata Theater zu retten. Entgegen aller Wiederstände nimmt sie den Kampf auf, das Theater vor der Vernichtung zu bewahren und den Bau eines Einkaufscenters zu verhindern.
Review:
Eine 08/15 Geschichte, in der es vor allem ums Tanzen geht und um zu zeigen, dass Madhuri auch nach mehrjähriger Abwesenheit immer noch die Beste ist. Also Ruhe im Saal und Spot an für Madhuri's Comeback!
Zur Story:
Sie ist einfach aufgebaut. Dia wird zurück in ihre Heimatstadt gerufen, die sie vor Jahren in einer Nacht und Nebelaktion verlassen hat um ihrem Herzen zu folgen. Durch Erinnerungen wird dem Zuschauer kurz dieses Leben dargestellt. Wie nicht anders zu erwarten ist sie eine Art Geächtete und ihre Eltern flohen damals in Schimpf und Schande.
Leider kommt sie zu spät und ihr bleibt nur eine Videobotschaft ihrer Lehrers, der sie bittet, das Ajanta Theater und somit die Kunst zu retten, damit der wundervolle Bau, einem grieschischen Theater gleich, keinem Einkaufszenter weichen muss.
Schon bald stellt sich raus, dass Freunde ihr den Rücken zuehren und Leute von denen man es nicht erwarten ihre Unterstützung anbieten. Selbst der 'Bösewicht' bleibt neutral und so nimmt der Wettkampf seinen Lauf. Zwei Monate bleiben Dia um eine Show zu schaffen, die die Stadt davon überzeugt, dass Theater wichtiger ist als Geschäfte. Und schon bald hat sie ihre Gruppe gefunden, die die Geschichte von Laila und Manuj erzählt.
Hier fängt es nun an interessant zu werden, denn diese Liebesgeschichte ist verknüpft mit der Liebesgeschichte der beiden Hauptdarsteller Anokhi (Konkona Sen Sharma) und Imran (Kunal Kapoor). Die Geschichte mündet bei der großen Show, die eine einzige Tanzeinlage ist.
Zu den Darstellern:
Aaja Nachle ist das Comeback von Madhuri und zeigt vor allem, dass sie tanzen kann. Die ganze Rolle von Dia ist darauf ausgelegt, zu zeigen was sie kann. Deshalb treten ihre schauspielerischen Fähigkeiten leider etwas in den Hintergrund und sind eher flach.
Kokona Sen Sharma gefällt mir sehr gut. In ihrer Einführung ist sie ein Mädchen, dass sich mit den Jungst streitet und wenig graziös ist. Durch das Stück wandelt sie sich und wird ein anmutige junge Frau, der man(n) nicht widerstehen kann. Sie hamoniert sehr gut mit Kunal Kapoor.
Dieser gefällt mir auch ausnehmend gut. In seiner Einführung ist er eher ein Schläger, der das Theater zerstören möchte, doch auch er erfährt eine Wandlung durch seine Rolle. Er wird ruhiger und einfühlsam und entdeckt seine Gefühle für Anokhi.
Zum Rest des Cast ist nur zu sagen, sie überzeugen. Akshaye hat eher eine Randrolle, aber er ist sympathisch und der Kampf mit ihm ist eigentlich keiner.
Zu den Songs:
Die gefallen mir wirklich sehr. Sie sind einfach nur melodisch und man möchte aufspringen und mittanzen. Die dazugehörigen Choreografien sind ebenfalls einfach nur gut und man könnte ewig zusehen- und hören. Madhuri ist einfach spitze aber auch der Rest der Darsteller ist einfach super. Es muss verdammt schwierig sein, so zu tanzen als kann man nicht tanzen. Das haben alle mit Bravour gemeistert und es ist köstlich zuzusehen und dann überrascht zu sein, vom Ergebnis.
Zu den Kulissen:
Die Kulisse des Theaters ist wunderbar. Es gleicht einem griechischen Theater und ist wunderbar in die Landschaft eingebetet. Und auch die Kulissen der späteren Show sind wunderbar gemacht, als erinnert an klassischen Theater und ist gleichzeitig wunderbar indisch.
Fazit:
Die Geschichte an sich ist nichts besonderes, weil sie nichts Neues bietet, aber trotzdem ist sie sympathisch. Es macht Spaß dem Film zu folgen. Sie ist nicht sonderlich tiefgründig, die Charaktere nicht sehr ausgereift, aber das wird einfach durch die Songs und die Tanzeinlagen wett gemacht. Besonders gefallen haben mir die letzten 20 Minuten, in denen die Show aufgeführt wird. Es ist eine einzige Tanzeinlage, aber man möchte nicht, dass sie endet. Die Geschichte ist einfach zu schön, erinnerte mich an Romeo und Julia und irgendwie auch an die Weihnachtsgeschichte, was an den Kostümen lag. Sie war dem klassischen Theater nachempfunden, mit Erzähler und Chor und dem eigentlichen Stück und man versinkt gradezu in der Geschichte. Hin und wieder wird das Publikum eingespielt und man wünscht sich gradezu mittendrin zu sitzen.
Als Gesamtes ist der Film aber nur Durchschnitt, was ein wenig schade ist für Madhuri. Wer sie allerdings gerne tanzen sieht, für den dürfte der Filme ein Genuss sein.