maya
Inhalt:
Jodhaa Akbar ist die Geschichte des größten mogulischen Kaisers Jalaluddin Mohammad Akbar ( Hritik Roshan), der Hindustani (Indien) beherrscht hat und seiner feurigen jungen Prinzessin Jodhaa ( Aishwarya Rai ).
In dem 16. Jahundert beginnt diese epische Romanze, mit der arrangierten Heirat des Paares. Eine Heirat aus politischen Gründen und eine Allianz zwischen zwei Religionen. Der Hindu König Bharmal von Amer gibt die Hand seiner Tochter dem muslimischen Kaiser Akbar zur Sicherheit seinen Königreiches. Als Akbar das Heiratsangebot akzeptiert, ahnt er nicht, dass er nicht nur einen Verbündeten in den Hindus Rajpauts findet, sondern eine Reise zur wahren Liebe antritt. Von dem Schlachtfeld, wo der junge Jalaluddin gekrönt wird, über die Eroberungen, die ihm den Titel Akbar (der Große) einbrachten, bis hin zur Liebesgeschichte, verfolgt der Film die Spuren des großen Kaisers.
Regie:Ashutosh Gowariker
Drehbuch:Haidar Ali Ashutosh Gowariker
Eröffnungstag : 3 April 2008 (Deutschland)
Länge: 213 Minuten
Darsteller:
Hrithik Roshan ... Jalaluddin Mohammad Akbar
Aishwarya Rai ... Jodhaa Bai
Rest alphabetisch:
Ila Arun ... Maham Anga
Chetana Das (as Chetana)
Kulbhushan Kharbanda ... Raja Bharmal
Suhasini Mulay ... Padmavati
Digvijay Purohit ... Bhagwan Das
Mrs. Punam S. Sinha ... Hamida Banu
Sonu Sood ... Sujamal
Rucha Vaidya ... Rucha Vaidya
Rajesh Vivek ... Chughtai Khan
Yuri ... Bairam Khan
Lieder:
Azeem o shaan shehenshaah
In Lamhon ke
Jashn e bahara
Khwaja mere Khwaja
Mann Mohana
Review:
Imposant und langatmig, ich denke das trifft den Film am besten. Der Aufwand für diesen historischen Film ist enorm hoch und die Schlachtfelder und Schauplätze super gut und imposant ausgeführt. Ich fühlte mich unweigerlich an den Patrioten erinnert, als die Kamera die Reihen der Krieger entlang fuhr, nur haben die hier ihren Allerwertesten nicht zur Schau gestellt.
Die Kostüme waren beeindrucken und der Schmuck sowohl von Akbar als auch von Jodha einen zweiten Blick wert, aber zwischen den einzelnen fantastischen Szenen fiel die Spannung ins Bodenlose und ich hätte am liebsten weiter gezappt. Die Menge der Hauptfiguren war wieder zu hoch oder/und schlecht eingeführt. Ich habe mir den ersten Teil zweimal angeschaut, um zu wissen, mit wem Akbar denn nun eigentlich Krach hatte. Ich wurde ein Stück schlauer, aber nicht unbedingt glücklicher. Am liebsten hätte ich diverse Szenen rausgeschnitten und damit die Länge des Film auf die üblichen Länge reduziert.
Der fast schon sinnlose Versuch von Jodhas Bruder Verbündete zu finden ist irritierend, da auf meiner DVD auch die Ortsnamen abgeschnitten waren.
Aber es gibt viele Sequenzen die entschädigen und dazugehören die Schwertkämpfe, sei es nun der von Jodha und ihrem Bruder ,oder der von Jodha gegen Akbar. Hier hat sich Ash wirklich selbst übertroffen, ihr Umgang mit dem Schwert sieht einfach nur toll aus. Zum anderen ist da der Elefanten Spielplatz, dort tritt Hrithik gegen eine fast wilden Elefanten an. Obwohl ein geübtes Auge sehr wohl sieht, wo Hrithik ohne Elefant oder Elefant ohne Hrithik spielt, ist das Ergebnis wirklich gut gelungen.
Die emotionalen Szenen von Hrithik sind eher nicht gelungen, ob zu Beginn sein Aufbegehren gegen seinen General, oder sein Wutausbruch beim Verrat des Schwagers, die Gestik von Hrithik war enttäuschend. Auch wenn er wütend ist und eigentlich am ausflippen sein müsste, ist der Schauspieler ruhig und beherrscht. Keine Ahnung ob es gewollt ist, aber Shahrukh in Asoka war in der Mimik Meilen überzeugender. Asoka hat mir besser gefallen, wobei dies an der Darstellung von Shahrukh liegt.
Der Charakter von Akbar ist einfach zu gradlinig, er ist die Barmherzigkeit in Person und hat keine Mühe auch die schwersten Entscheidungen innerhalb von Minuten zu treffen. Die Akzeptanz ihrer Heiratsbedingungen müsste ein schwerer Brocken für ihn gewesen sein, aber anstatt sich darüber aufzuregen stimmt er innerhalb von Minuten zu.
Nun zu Jodha/Ash beieindruckend in allen Teilen. Obwohl sie nicht will, stimmt sie der Heirat zu und ergibt sich ihrem Schicksal, um ihr Volk zu retten. Peinlich war da schon eher der Auftritt ihrer Mutter, die ihr Gift in die Hand drückt, um ihr das Schicksal zu ersparen. Auch der Charakter von Jodha hat nicht einen Fehler und nur ihre fehlende Unterwürfigkeit macht diese Ansammlung von guten Eigenschaften erträglich.
Die Geschichte ist ziemlich vorhersehbar, auch weil von Beginn an das Happy End bekannt war. Insofern hat die schwere Verwundung von Akbar nicht wirklich die Möglichkeit die fehlende Spannung zu steigern. Erst gegen Ende als beide Armeen dann aufmarschieren und sich gegenüberstehen ist die Spannung da. Erstaunlich dabei ist wie die Frauen auf das Schlachtfeld gelangen.......
Der Film lebt von beeindrucken und manchmal überwältigenden Bildern. Denn Kampf Elefant gegen Bogenschützen aus der Luft zu drehen war genial. Auch die rote Festung, der Wohnort von Akbar ist beeindruckend.
Zu kurz gekommen sind die Liebesszenen, irgendwie hatte ich mir nach Dhoom 2 viel mehr von der Paarung Ash /Hrithik versprochen, aber es gab nur wenige Dahinschmelzszenen und sicherlich hat Hrithik oben ohne Training nicht dazugehört. Der Mann hat einfach zu viele Muskeln.
Von den Nebenrollen gab es sehr viele und nicht alle waren gut. Die Amme und Oberste Richterin von Akbar ist positiv aufgefallen und der Bruder von Jodha hatte einige gute Momente.
Die Musik war merkwürdig, sie sollte wohl das Feeling des 16. Jahrhunderts vermittel. Der Hochzeitstanz, an dem Akbar dann später teilnimmt, hat eine eindringliche Melodie, aber der heilig frömmelnde Gesichtsausdruck von Hrithik hat alles zerstört.
Fazit : Beeindruckende Bilder, langatmig.








Na mit der Besserung ist es ja nicht weit her...der Ort oder die Stadt heißt Konya und nicht Kolya..das ist ein Shahrukhfilm.