Jodhaa Akbar (2008 ) **½

maya
Jodhaa Akbar (2008 )





Versandfertig in 24h

Hier bei amazon.de bestellen!



Inhalt:

Jodhaa Akbar ist die Geschichte des größten mogulischen Kaisers Jalaluddin Mohammad Akbar ( Hritik Roshan), der Hindustani (Indien) beherrscht hat und seiner feurigen jungen Prinzessin Jodhaa ( Aishwarya Rai ).
In dem 16. Jahundert beginnt diese epische Romanze, mit der arrangierten Heirat des Paares. Eine Heirat aus politischen Gründen und eine Allianz zwischen zwei Religionen. Der Hindu König Bharmal von Amer gibt die Hand seiner Tochter dem muslimischen Kaiser Akbar zur Sicherheit seinen Königreiches. Als Akbar das Heiratsangebot akzeptiert, ahnt er nicht, dass er nicht nur einen Verbündeten in den Hindus Rajpauts findet, sondern eine Reise zur wahren Liebe antritt. Von dem Schlachtfeld, wo der junge Jalaluddin gekrönt wird, über die Eroberungen, die ihm den Titel Akbar (der Große) einbrachten, bis hin zur Liebesgeschichte, verfolgt der Film die Spuren des großen Kaisers.

Regie:Ashutosh Gowariker
Drehbuch:Haidar Ali Ashutosh Gowariker
Eröffnungstag : 3 April 2008 (Deutschland)
Länge: 213 Minuten

Darsteller:
Hrithik Roshan ... Jalaluddin Mohammad Akbar
Aishwarya Rai ... Jodhaa Bai
Rest alphabetisch:
Ila Arun ... Maham Anga
Chetana Das (as Chetana)
Kulbhushan Kharbanda ... Raja Bharmal
Suhasini Mulay ... Padmavati
Digvijay Purohit ... Bhagwan Das
Mrs. Punam S. Sinha ... Hamida Banu
Sonu Sood ... Sujamal
Rucha Vaidya ... Rucha Vaidya
Rajesh Vivek ... Chughtai Khan
Yuri ... Bairam Khan

Lieder:

Azeem o shaan shehenshaah
In Lamhon ke
Jashn e bahara
Khwaja mere Khwaja
Mann Mohana

Review:

Imposant und langatmig, ich denke das trifft den Film am besten. Der Aufwand für diesen historischen Film ist enorm hoch und die Schlachtfelder und Schauplätze super gut und imposant ausgeführt. Ich fühlte mich unweigerlich an den Patrioten erinnert, als die Kamera die Reihen der Krieger entlang fuhr, nur haben die hier ihren Allerwertesten nicht zur Schau gestellt.
Die Kostüme waren beeindrucken und der Schmuck sowohl von Akbar als auch von Jodha einen zweiten Blick wert, aber zwischen den einzelnen fantastischen Szenen fiel die Spannung ins Bodenlose und ich hätte am liebsten weiter gezappt. Die Menge der Hauptfiguren war wieder zu hoch oder/und schlecht eingeführt. Ich habe mir den ersten Teil zweimal angeschaut, um zu wissen, mit wem Akbar denn nun eigentlich Krach hatte. Ich wurde ein Stück schlauer, aber nicht unbedingt glücklicher. Am liebsten hätte ich diverse Szenen rausgeschnitten und damit die Länge des Film auf die üblichen Länge reduziert.
Der fast schon sinnlose Versuch von Jodhas Bruder Verbündete zu finden ist irritierend, da auf meiner DVD auch die Ortsnamen abgeschnitten waren.
Aber es gibt viele Sequenzen die entschädigen und dazugehören die Schwertkämpfe, sei es nun der von Jodha und ihrem Bruder ,oder der von Jodha gegen Akbar. Hier hat sich Ash wirklich selbst übertroffen, ihr Umgang mit dem Schwert sieht einfach nur toll aus. Zum anderen ist da der Elefanten Spielplatz, dort tritt Hrithik gegen eine fast wilden Elefanten an. Obwohl ein geübtes Auge sehr wohl sieht, wo Hrithik ohne Elefant oder Elefant ohne Hrithik spielt, ist das Ergebnis wirklich gut gelungen.
Die emotionalen Szenen von Hrithik sind eher nicht gelungen, ob zu Beginn sein Aufbegehren gegen seinen General, oder sein Wutausbruch beim Verrat des Schwagers, die Gestik von Hrithik war enttäuschend. Auch wenn er wütend ist und eigentlich am ausflippen sein müsste, ist der Schauspieler ruhig und beherrscht. Keine Ahnung ob es gewollt ist, aber Shahrukh in Asoka war in der Mimik Meilen überzeugender. Asoka hat mir besser gefallen, wobei dies an der Darstellung von Shahrukh liegt.
Der Charakter von Akbar ist einfach zu gradlinig, er ist die Barmherzigkeit in Person und hat keine Mühe auch die schwersten Entscheidungen innerhalb von Minuten zu treffen. Die Akzeptanz ihrer Heiratsbedingungen müsste ein schwerer Brocken für ihn gewesen sein, aber anstatt sich darüber aufzuregen stimmt er innerhalb von Minuten zu.
Nun zu Jodha/Ash beieindruckend in allen Teilen. Obwohl sie nicht will, stimmt sie der Heirat zu und ergibt sich ihrem Schicksal, um ihr Volk zu retten. Peinlich war da schon eher der Auftritt ihrer Mutter, die ihr Gift in die Hand drückt, um ihr das Schicksal zu ersparen. Auch der Charakter von Jodha hat nicht einen Fehler und nur ihre fehlende Unterwürfigkeit macht diese Ansammlung von guten Eigenschaften erträglich.
Die Geschichte ist ziemlich vorhersehbar, auch weil von Beginn an das Happy End bekannt war. Insofern hat die schwere Verwundung von Akbar nicht wirklich die Möglichkeit die fehlende Spannung zu steigern. Erst gegen Ende als beide Armeen dann aufmarschieren und sich gegenüberstehen ist die Spannung da. Erstaunlich dabei ist wie die Frauen auf das Schlachtfeld gelangen.......
Der Film lebt von beeindrucken und manchmal überwältigenden Bildern. Denn Kampf Elefant gegen Bogenschützen aus der Luft zu drehen war genial. Auch die rote Festung, der Wohnort von Akbar ist beeindruckend.
Zu kurz gekommen sind die Liebesszenen, irgendwie hatte ich mir nach Dhoom 2 viel mehr von der Paarung Ash /Hrithik versprochen, aber es gab nur wenige Dahinschmelzszenen und sicherlich hat Hrithik oben ohne Training nicht dazugehört. Der Mann hat einfach zu viele Muskeln.
Von den Nebenrollen gab es sehr viele und nicht alle waren gut. Die Amme und Oberste Richterin von Akbar ist positiv aufgefallen und der Bruder von Jodha hatte einige gute Momente.
Die Musik war merkwürdig, sie sollte wohl das Feeling des 16. Jahrhunderts vermittel. Der Hochzeitstanz, an dem Akbar dann später teilnimmt, hat eine eindringliche Melodie, aber der heilig frömmelnde Gesichtsausdruck von Hrithik hat alles zerstört.

Fazit : Beeindruckende Bilder, langatmig.
maya


Akbar auf dem Schlachtfeld, Jodhaa beim Schwertkampf mit ihrem Bruder


Jodhaa betet gegen die Heirat, anrückende Soldaten



Akbar spielt mit dem Elefanten



Hochzeit und Traumpaar
madhu
Ich habe den Film mit engl. UT gesehen und bin einfach nur begeistert. Ein wunderschöner Film der einen von A bis Z verzaubert, wenn man sich auf den Film einlassen kann. Die Kulisssen, Drehorte waren schön ausgewählt.
Da Ash und Hrithik sehr gut tanzen können, hätte ich mir z.B. Tanzszenen gewünscht und viele schöne Songs. Das war das Einzige was mir ein bisschen gefehlt hat. Ansonsten ein richtig schöner Monumentalfilm :-o))
Marina
ich muss sagen das ich ihn im grossen und ganzen ganz gut fand, aber er war einfach zu lang, ich habe ihn mir in mehreren teilen angesehen und die liebesgeschichte fand ich wiederum zu kurz, ich hatte mir noch mehr davon erhofft,schade
michaela
Hab den im Kino gesehen (ohne Uts) und war 'etwas' gelangweilt. Ich mag die Mogulzeit Indiens sehr gerne und lese gerne darüber und hatte mich gefreut etwas über die Anfänge zu erfahren.....nein im Mittelpunkt eine Liebesgeschichte die langweiliger nicht hätte sein können.
Das war der dritte Gowarikerfilm den ich gesehen habe und ich mochte Lagaan sehr gerne, Swades ist mein Lieblingsfilm....aber hiermit hat er mich nicht überzeugen können.

Der Film hat ein tolles Set, keine Frage..die Ausstattung super...da stimmte jedes Detail..die Musik 1a (zumindest zum Teil)..aber die Story gibt irgendwie nichts her. Weder die Liebesgeschichte, ich spürte da kein prickeln, noch die Stories drum rum. Die Intrigen usw...da fehlte ein wenig die Spannung. Keinerlei Dramatik..nicht mal als er krank da niederlieg und mit dem Tode kämpft.

Und was ich auch irgendwie 'unpassend' fand..waren die Einspielung der Originalorte von aussen..wie Agra Fort und die Rajputenfestungen...die passten von der Farbgebung her nicht und verliehen diesen Sequenzen Dokumentarfilmcharakter.

Fazit für mich:

Mehr Wert auf die Geschichte bitte...und weniger in die Ausstattung. Ein tolles Set täuscht nicht über eine schwache Geschichte weg...oder man sollte in der Lage sein durch das Gesamte zu bestechen. Ich habmich jedenfalls von der Pracht nicht täuschen lassen....
Lala
Zu erst Maya, das was du als Hochzeittanz nennst ist keins.
Es hat mit dem Herrn Mevlana zu tun. Dazu hab ich versucht was zu übersetzen.

Mevlana war ein Mystiker, die an alle Menschen, unabhängig von ihrem Glauben oder der ethnischen Herkunft, spricht der Gott der Liebe, Wahrheit, der Menschlichkeit und der Natur. Er wurde geboren in der Stadt Balkh in Turkestan im 13. Jahrhundert, und später in der Stadt Konya in der Türkei mit seinem Vater Bahaeddin Veled.

Er wurde zu einem der größten mystischen Philosophen aller Zeiten, und die Grundlagen der modernen Existenzialismus, hatte begonnen mit Heraclitos. Alle Freuden, die Gott gewährt hat, der Mensch sollte akzeptiert werden, wie das Leben selbst, denn das Leben ist voll von außerordentlicher Schönheit.Das Objekt des Bestehens ist der Meinung, dass ein solcher besteht, und die Erfahrung der Gegenwart Gottes in allen Existenz.Der Wille Gottes ist in das Leben selbst, so dass die Menschen wissen, von sich selbst und Liebe zu Gott, anderen Menschen und der natürlichen Welt. Mevlana schrieb seine Vierzeiler für die Gott geliebten und engagierten sie zu Ihm. Er schrieb immer über die Notwendigkeit für die wahre Existenz. Er schrieb Gedichte, die Liebe zur Wahrheit, das ist Gott. Göttliche Liebe ist das einzige Ziel des geistlichen Lebens. Alles im Universum ist, sich zu drehen, und die Derwische suchen wahre Liebe der göttlichen von selbst drehen. Wirbeln an den bezaubernden Klang der ney, erreichen sie das Bewusstsein von Gott.
Der Klang der ney, eine Art von Schilf Flöte,

Sagt man, dass sie das Weinen der Blätter, auf welche Geheimnisse offenbart wurden. In ihrer Sehnsucht zu sprechen, sie flüsterte sie in einen Brunnen, aus Reue und weinen. Mevlana liebte die ney, und spricht oft von diesem Instrument metaphorisch in seinen Gedichten. Dieses Instrument hat daher einen besonderen Platz in der mystischen Kultur. Er verglich die Art und Weise, wie das Schilfrohr Stammzellen verbrannt ist mit einem roten heißen Eisen zu entfernen, wenn die Knoten innerhalb einer ney, auf die Art und Weise, wie das Feuer der göttlichen Liebe brennt weg Stolz, Arroganz, Betrug und andere menschliche Fehler. Diejenigen, die spirituelle Reife erreicht haben, ähneln die ney, und hört auf sie zu hören ist Gottes weht über die menschliche Seele.
Dieser Link wird erst nach der Registrierung sichtbar.


zum rest, bei dem meisten stimme ich euch zu, tolle Sets, Film zu lang, mir haben auch die Tänze und die Liebesszenen gefählt. Ich dachte Aish würde auf die alte Art traditionel Tanzen war aber nichts. Man hätte mehr daraus machen können. Es fählte immer was. Ein imposanter Film ohne viel inhalt.
Ansehen würde ich mir ihn nochmal.
madhu
Die Musik von Jodha Akbar ist so wunderschön wie der ganze Film. Mich begeistert die Musik sehr und ich höre sie täglich und gerade Khwaya mere Khwaya ist sehr sprituell und sehr schön und einer meiner Lieblingssongs und wird von einem meiner Lieblingssänger A.R. Rahman gesungen. Ich finde den Song sehr gut im Zusammenhang mit dem hochzeitsabend gewählt. Sicher ist er für Leute die nicht gerne traditionelle orientalische Musik hören gewöhnungsbedürftig.

Die Tänzer heissen z.B. in der Türkei die "tanzenden Derwische" und leben in einem Kloster in Mevlana. Sie stellen durch ihre spirituellen Trancetänze eine Verbindung zwischen Gott und der Erde her.

Ich finde gerade diese Szene in der Hritik am Abend seiner Hochzeit diese Derwische tanzen sieht, eine Erleuchtung oder Eingabe hat, und aufsteht und mittanzt sehr stark.

Der Film handelt von der langsamen Entwicklung einer Liebesgeschichte zweier Menschen aus unterschiedlichen Religionen und einer starken Prinzessin die sich nicht in ihr Schicksal fügt, sondern Bedingungen stellt. Das für die Zeit in der der Film spielt sehr mutig und lebensgefährlich. Hritik spielt die sympatische Rolle von Akbar, der sich aus Liebe zu seiner neuen Frau mit ihrer Religion, ihrer Lebenseinstellung und mit ihrem Wesen befasst, und bereit ist auf sie einzugehen und sie nicht zu unterdrücken, sehr überzeugend. Ich finde Hritik hat hier nach Dhoom 2 seine beste Rolle gehabt und Aish ist ebenso beeindruckend in ihrer Rolle. Ich habe gelesen, dass der Schmuck echt war,und nach jedem Dreh eingesammelt und eingeschlossen wurde. Und optisch sehen beide einfach nur sehr gut aus.

Dieser Film ist einer meiner Lieblingsfilme und ich finde ihn überhaupt nicht langweilig. Etwas lang ja, das stimmt, nicht weiter schlimm,der Film soll einen verzaubern und das tut er wenn man sich einlassen mag smilie

Weiß jemand wer die beiden hinteren Sänger vor den tanzenden Derwischen sind ? Sie sehen aus wie Zwilinge ? Sie singen auch in Veer & Zara.
michaela
Ich will ja nicht kleinlich sein...aber die Derwische leben nicht in einem Kloster in Mevlana...der Gründer wurde so genannt. Das Gründungskloster ist in Konya, der heutigen Türkei!
madhu
Hallo Michaela,
sorry, oh ja, du hast Recht. Man sollte nicht lesen und schreiben, sondern sich konzentrieren ich gelobe Besserung

Mevlana Dschelaleddin Muhamed hat bei Kolya um 1200 (?) einen Sufi-Orden gegründet. Ich habe die tanzenden Derwische einmal sehen dürfen und bin bis heute tief beeindruckt. Die Musik und dieser Tanz haben mich in Jodhaa Akbar sehr berührt. Jodhaa Akbar ist einer meiner absoluten Favoriten.

Schade, dass Hritik ersteinmal sehr lange keine Film dieser Art machen möchte. Vielleicht überlegt er es sich noch.

Kennt jemand die beiden Zwillings Sänger ?
michaela
Na mit der Besserung ist es ja nicht weit her...der Ort oder die Stadt heißt Konya und nicht Kolya..das ist ein Shahrukhfilm.

Die Derwische sind in der Tat sehr eindrucksvoll...hab die mal in Istanbul in einem Kloster gesehen und war auch in Konya im Gründungskloster...hab sogar nen Gedichtband von Mevlana hier....

Mh..in dem Film...ja das Lied ist schön, aber es hat mich dann doch nicht so 'entführt' wie damals die Derwische in Istanbul......
*Kiran*
Ich fand diesen Film trotz der Länge sehr gut und werd ihn mir sicher noch öfter anschauen. Stimme allerdings auch der Meinung zu, dass es ein paar Tanzszenen mehr hätte geben dürfen, stilmäßig passend natürlich. Aber da ich mich mit der Einstellung einen Monumentalfilm anzuschauen vor die Glotze gesetzt hab, hab ich es nicht wirklich vermisst.
Zum Glück sind die Geschmäcker verschieden, sonst wär's ja langweilig!

LG Alissa
Honigbienchen
Dass ich mich zu diesem Schinkenn noch nicht geäußert habe, ist ja kaum zu glauben.
Der Film ist definitiv zu lang!

Damit ist auch schon die Hauptsache gesagt.
obwohl....
Hritik trägt zuviel Schminke. Und was soll dieses blöde Bärtchen?
Aish hätt etwas mehr Farbe gebrauchen können.
Die politischen Irrrungen und Wirrungen waren für mcih kaum noch nachvollziehbar... *gähn* und ich hab mich im Schlachtgetümmel zu Tode gelangweilt.

Schön hingegen die Kulissen.
Hinreißende Kosüme und
grandiose Musik des Meister A.R. Rahmann.

Ich guck den bestimmt kein zweites mal, find aber schon, dass er irgendwie sehenswert ist.
Sweetu2009
ich fand den Film recht gut gemacht. würde ihn auch ein zweites oder drittes mal anschauen.


Aber Hrithik Roshan hat für mich zu viel Schminke in seinem schönen zarten Männergesicht!!!

Die Musik ist auch sehr angenehm....

Winken
madhu
Es gibt ja so persönliche Lieblingsfilme. Jodha Akbar ist so einer, ich liebe diesen Flm, Hrithik, Aish und Sonam spielen perfekt. Ich liebe diese wunderschöne Musik. Ein Film den ich mir in größeren Abständen erneut ansehen kann. Rundherum gelungen, ich freue mich über die Anerkennung für den Regisseur, die Schauspieler und alle Beteiligten erhalten haben.
Gabsi
Also ich muss sagen, mir hat der Film sehr gut gefallen. Ich mag solche monumentalfilme. Mir gefällt auch Hrithik sehr gut im Film. Mir gefällt aber die Musik nicht so sehr. Zu lange finde ich ihn auch nicht unbedingt, musste ja schließlich eine Menge reinpassen, allerdings hätte sie die Liebesgeschichte ein bisschen genauer ausführen können. Aber alles in allem ist es einer meiner Lieblingsfilme.
Limette
Wie schön, endlich mal wieder einen gelungenen Historienfilm zu sehen, bei dem nicht allzu sehr auf die Fakten und Kriege geachtet wird, sondern der künstlerische Freiheit und damit auch filmische Magie einbaut.

Mir ist gerade aufgefallen, dass ich bis jetzt nur drei Bollywood Filme von 2008 gesehen habe - das Jahr wird oft als eins der Tiefpunkte in der neueren Geschichte Bollywood bezeichnet. Jodhaa Akbar ist hier eine Ausnahme, genau wie die beiden anderen Filme, die ich gesehen habe.

Natürlich habe ich mich ein wenig gewundert, dass Akbars andere Frauen gar nicht wirklich erwähnt wurden - lediglich ein "Harem" wurde beiläufig erwähnt - aber am Ende denke ich, dass dies die richtige Entscheidung für den Film war. Der Schwerpunkt liegt schließlich auf der Beziehung zwischen Jodhaa und Akbar...

Lasst mich so viel sagen: Die romantische Seite in mir hat sich so wohl gefühlt, wie seit langem nicht. Und dennoch wird der Film niemals kitschig, was der romantischen Seite nämlich nicht so gut gefallen hätte.