To Catch a Star: Ranbir Kapoor, der wunderbare Sohn
Rajeev Masand, Sun, Aug 31, 2008
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Das Thema dieser Saison von ‘To Catch a Star’ sind aufstrebende Talente. Es ist eine interessante Zeit für das indische Kino. Die neue Anordnung ist, dass die Neuen kontinuierlich die Alten ersetzen. Alle zwei Wochen treten neue intelligente Schauspieler, Filmemacher und Techniker aus der Masse hervor und sind vielversprechend. In dieser Show widmen wir uns dem Herausfinden, was sie ihr Handwerk wählen lies und wie sie ticken.
Mein heutiger Gaststar ist ein Star der vierten Generation, dessen Debütfilm im letzten Jahr baden ging. Aber im Anschluss an die Veröffentlichung seines zweiten Filmes, ist das Urteil einstimmig. Ranbir Kapoor ist ein Schauspieler, auf den man gefasst sein muss. Ranbir, willkommen in der Show.
Ich danke Ihnen, Rajeev.
Zuerst muss ich Sie fragen, warum wollten Sie Schauspieler werden?
Ich denke, dass ist obligatorisch. Ich bin mit Filmen aufgewachsen, umgeben von Filmen. Jeder, von meinem Urgroßvater bis zu meinen Eltern, all deren Cousins und Brüder und Schwestern sind Schauspieler gewesen. Ich habe den Beruf einfach geliebt. Ich habe den Geruch von Filmen, die Atmosphäre beim Filmen, den Vorgeschmack auf das Filmen einfach geliebt. Ich glaube, es hat niemals einen Tag gegeben, an dem ich mich mit meinen Eltern hingesetzt habe und gesagt habe, dass ich ein Schauspieler sein will. Es war immer, schon an dem Tag, an dem ich geboren wurde, von jedem vorentschieden, dass ich ein Schauspieler werde.
Sie wollten nicht spielen?
Ich wurde nie dazu gezwungen. Ich vermute, sogar wenn ich Arzt oder Ingenieur hätte werden wollen, meinen Eltern hätte es nichts ausgemacht. Sie hätten mich nicht unter Druck gesetzt, indem sie sagen, ‚Du musst Filme machen’. Ich denke nicht, dass Filmen so ein Beruf ist, wo Eltern ihre Kinder tatsächlich zwingen können, dabei zu sein. Es ist eher etwas, wo man eigentlich selbst eine Leidenschaft für sich darin finden sollte.
Hätten Sie gedacht, dass Sie gut darin sein würden?
Man kann nicht wirklich sagen, ob ein Mensch gut oder schlecht sein wird. Das ist etwas, was man unbedingt versuchen will. Ja, man hat durchaus das Gefühl, dass man Leuten überlegen ist, die zur selben Zeit begonnen haben, weil man in einer Filmfamilie geboren ist. Es gibt einem ein Gefühl des Vertrauens, dass man mehr über das Kino weiß. Man weiß ein kleines bisschen über das Schauspielen, weil man wohl davon umgeben ist und viel darüber spricht. Ja, das Vertrauen war da, aber ich war nicht übertrieben selbstbewusst, indem ich dachte, dass ich gut oder schlecht sein werde.
Ich denke Sie werden mir zustimmen, dass die meisten Anwärter aus allen möglichen falschen Gründen zum Schauspielen kommen. Ob es das Geld ist, Glamour oder Ruhm, oder ob es einfach nur ist, weil sie nicht wissen, was sie sonst tun sollen.
Nun, da stimme ich Ihnen nicht zu, weil ich denke, dass Filmen solch ein Beruf ist, wo man, sobald man ein Schauspieler geworden ist, auch wenn man noch keinen Erfolg hat, trotzdem davon gefesselt ist. Ich denke das nicht, denn sobald ein Schauspieler begonnen hat, an einem Film zu arbeiten oder ein Film wird veröffentlicht, auch wenn der Film ein Misserfolg ist oder das Publikum ihn abgelehnt hat, irgendwo in seinem Herzen will er weitermachen. Das ist ein Traum, den viele Leute haben. Es ist etwas, wofür man wirklich hart arbeiten muss. Viele Leute unterliegen der Fehlannahme, dass Schauspielen sehr einfach ist und dass es nur darum geht, in die Trainingshalle zu gehen und zu lernen, wie man reitet und wie man tanzt und man kann Schauspieler werden. Aber sobald man begonnen hat, geht es darüber hinaus. Es ist die Zeit zwischen ‚Action’ und ‚Cut’ für die man sein Leben lebt. Ich denke, dass ist der wichtigste Teil eines Schauspielers.
Aber ist es nicht so – man hat keine wissenschaftliche Qualifikation, man will keinen geregelten Arbeitstag, man will nur Schauspieler werden. Es scheint die einfachste Sache zu sein, nicht wahr? Gibt es viel Mittelmäßigkeit?
Ja, natürlich, es ist ein leichter Prozess, da hinein zu kommen, auch gleichzeitig sein Ziel zu erreichen. Ob viel harte Arbeit nötig ist? Es ist wie in jedem anderen Beruf. Es ist nur ein kleines bisschen glamouröser, aber für diesen Glamour ist viel harte Arbeit nötig, um diesen Glamour zu erzeugen.
Wenn Ihre Schauspielkarriere nicht funktioniert, was würden Sie tun? Was können Sie noch gut?
Ein Schauspieler sein, der am Hungertuch nagt. Ich denke nicht, dass ich außer Schauspielen noch etwas darüber hinaus kann. Ich will Filme leiten.
Dann ist es wahr, dass manchmal Leute Schauspieler werden, weil das alles ist, was sie können?
Nein, dass ist alles, was sie wollen. Es gibt einen Unterschied dazwischen. Jeder denkt, dass er alles kann. Sie wollen sich nicht einschränken. Ich spreche für mich selbst, weil ich in Filme verliebt bin. Ich habe so eine Leidenschaft für das Kino. Also würde ich nicht irgendetwas außerhalb des Kinos tun wollen. Ich will außerdem einen Beitrag für das indische Kino leisten. Meine Familie hat 75 Jahre dabei mitgewirkt. Ich habe die Gelegenheit, etwas zu tun und ich möchte das nicht als selbstverständlich ansehen.
Wenn Sie die Zeit zurückdrehen könnten und Ihr Debüt noch einmal ganz von vorn machen könnten, welchen Film würden Sie wählen.
„Saawariya” - Einhundertmal.
Wirklich?
Unbedingt, weil ich zuerst einmal mit meinem Lieblingsregisseur, Sanjay Leela Bhansali arbeiten konnte, der, wenn es nach mir geht, einer der besten Filmemacher der heutigen Zeit ist. Alles, was ich über das Schauspielen weiß, ist seinetwegen. Ich habe verstanden, wie viel harte Arbeit, wie viel Leidenschaft, wie viel Aufopferung in Filme zu stecken ist.
Das würden Sie bei jedem anderen Film auch bekommen, Sie würden noch immer den am schlechtesten rezensierten Film des letzten Jahres wählen, eine der größten Katastrophen im letzten Jahr? Sie würden zurückgehen und Ihren Film auf die selbe Art noch einmal machen?
Auf jeden Fall, weil wie klein auch die Anerkennung ist oder alles, was ich heute bin, bin ich nur wegen diesem Film.
Denken Sie nicht, dass Sie das auch bekommen hätten, wenn Sie Ihr Debüt in einem anderen Film gemacht hätten?
Das hätte ich gekonnt, aber die Frage war, mit welchem Film würde ich mein Debüt machen wollen und das wird immer “Saawariya” sein.
Als Sanjay Leela Ihnen zum ersten Mal die Geschichte von “ Saawariya” erzählte, haben Sie diese verstanden?
Unbedingt. Ich erinnere mich an den Tag, als er mich nur anrief. Er hat mir nicht wirklich den Film erzählt. Er hatte das Drehbuch im Computer und rief mich zu sich und er sagte, er hätte den endgültigen Entwurf und er wollte das ich ihn las und darauf eingehe. Ich bin ein kolossaler Fan von Sanjay Leela Bhansali. Als ich den Film las, geschah etwas mit mir. Der Charakter tat etwas mit mir. Es war etwas, für das ich sterben würde, es zu spielen. Das war nur der Anfang dazu. So einfach war das. Da gab es kein Nachdenken. Da gab es kein nach Hause gehen und darüber nachdenken, ob ich es tun sollte oder nicht. Es war eine spontane Reaktion. Ich las das Drehbuch. Ich sagte ’Sir, ich bin begeistert, lassen Sie uns anfangen’.
So verstanden Sie den Film und verstanden, was er gemacht hatte?
Natürlich.
Waren Sie überrascht, als der Film herauskam und ihn niemand zu verstehen schien – nicht die Kritiker, nicht das Publikum. Ein 25-Jahre alter Schauspieler bekommt den Film, interpretiert ihn, aber niemand sonst scheint das zu können.
Ehrlich, ich kann nicht wirklich persönlich zu allen Menschen gehen und versuchen dem zu widersprechen, was diese über den Film denken. Am Ende ist das Publikum der König. Was sie über den Film denken, ist die richtige Meinung über den Film. Ich stehe immer noch zu meiner Entscheidung, den Film zu machen. Ich liebe den Film. Ich liebe die Rolle. Ich liebe die Tatsache, dass ich mit Sanjay Leela Bhansali arbeiten konnte.
So haben Sie es nicht nur deshalb getan, weil Sie ein Dummkopf wären, wenn Sie einen Sanjay Bhansali Film nicht machen würden?
Absolut nicht. Ich komme aus einer Familie und ich war außerdem der Neuling, auf den die Leute aufpassten. Ich erhielt wirklich gute Angebote und wirklich verführerische Angebote. Es war immer mein Traum mit Sanjay Bhansali zu arbeiten, weil ich ein großer “Devdas”-Fan gewesen bin und ich mit ihm in diesem Film als Assistent gearbeitet habe. Ich habe seine Vision verstanden. Er hatte vor dem Film eine Vorstellung und wir haben uns gegenseitig sehr beeinflusst. Ich weiß, dass es die Leute nicht verstanden haben (Saawariya), aber ich erhielt sein ganzes Vorstellungsvermögen. Ich habe völlig verstanden, was er da gewollt hat.
Wie fühlten Sie sich, als der Film floppte?
Offensichtlich ist das entmutigend. Man hat zwei Jahre seines Lebens so hart gearbeitet. Es ist der erste Film und man hat das Gefühl, man ist unbesiegbar. Man findet, dass niemand in der Lage ist, einen herabzusetzen und das es die beste Sache der Welt ist. Ich denke, es war ein “Mughal-e-Azam”, aber letzten Endes bin ich immer noch stolz auf den Film. Ich bin immer noch stolz auf die Tatsache, dass ich bei einem Filme wie “Saawariya“ dabei war.
Hat es Ihnen genügt, dass die Leute Sie in dem Film mochten?
Natürlich, das ist immer ein zusätzlicher Bonus, das die Leute meine Arbeit geschätzt haben. Ich bekam zahllose Anrufe und ich bekam solch großartige Angebote und Gelegenheiten, mit so großen Regisseuren zu arbeiten. Alles ist für mich gut gelaufen.
War der Fehlschlag von “Saawariya” heftiger für Sie, weil ein anderer Film dabei war, ”Om Shanti Om”, der am selben Tag herauskam, solch ein riesiger Erfolg zu werden?
Ehrlich, wenn man debütiert, wenn es der erste Film ist, dann ist es wirklich egal, auch wenn es ein Shah Rukh Khan, Aamir Khan oder Salman Khan Film ist, der am selben Tag veröffentlicht wird. Am Ende ist es Ihr Film. Es ist der größte Film überhaupt. Sie haben 25 Jahre Ihres Lebens nur für diesen Tag gelebt. Für diese Zeit wird das Publikum Sie sehen und Sie offensichtlich auf gute Weise beurteilen. So bedeutet das wirklich nichts. Das einzige was zählte war “Saawariya”, meine Darstellung und das Schicksal des Films.
Ich weiß, es gibt eine Szene, die wurde letzten Endes aus dem Film geschnitten, aber ich will wissen, war es schwer Sie zu überzeugen, diese Szene mit dem fallenden Handtuch und dem Entblößen des Hinterns in „Saawariya“ zu machen?
Überhaupt nicht, weil ich davon wusste, bevor das Lied überhaupt aufgenommen wurde. Mr Bhansali hatte diese Idee, einen Song über die privaten Momente des Jungen zu Hause zu machen. Wenn er sich zum ersten Mal verliebt und wie es ihm dabei geht. Offensichtlich war es außerdem Mr. Bhansali's Tribut an Raj Kapoor's “Bobby”, als mein Vater etwas ähnliches tat.
Das ist ganz anders, weil in “Bobby” war die Szene so, dass aus Versehen jemand hereinkam, als Ihr Vater sich umzog. In dieser war der Junge nur ziemlich kurz eingeblendet. Das ist ziemlich anders geartet.
Ich denke nicht, dass es anzüglich war. Ich denke nicht, dass die Leute viel Bedeutung hineinlesen können. Es ist wirklich einfach. Es sollte unverfälscht sein. Viele Mädchen mochten es. Die Hälfte der Anhängerschaft, die ich heute habe, ist nur wegen dem Lied. Ich habe keine Beschwerden. Ich denke außerdem, dass es geschmackvoll gemacht wurde. Ich habe es wirklich genossen, diesen Song zu performen.
Hatten Sie das Gefühl, dass es überflüssig war, als es aus dem Film geschnitten wurde?
Diese Einstellung?
Ja.
Nein, ich meine ja, ich habe mich schlecht gefühlt, weil ich achtzehn Aufnahmen für diese Einstellung gebraucht habe, um es richtig hinzukriegen, ja, man fühlt sich schlecht, wenn man hart an etwas gearbeitet hat und das Publikum es nicht mal zu sehen bekommt.
War es unangenehm, es auf dem Set zu drehen?
Überhaupt nicht. Ich bin in meinem wirklichen Leben ein ziemlich scheuer und introvertierter Mensch, aber ich glaube für das Kino, wenn die Kamera zu diesem Zweck da ist, würde man alles tun. Besonders jemand, der so begierig ist, wie ich. Ich will doch nur das Publikum erfreuen. Ich will gute Arbeit machen. Deshalb denke ich, dass es Raum gibt, die Bedeutung einer Einstellung zu begreifen.
Was ist der beste Film, den Sie in diesem Jahr gesehen haben?
Keiner. Bis jetzt. Ich denke nicht, dass mir irgendetwas gefallen hat.
Haben Sie “Jaane Tu Ya Jaane Na” gesehen?
Ja.
Was denken Sie über den Film?
Es war ein guter Film. Ich verstand die Absicht des Films. Es war ein lustiger Film. Als ich im Kino war, habe ich das Erlebnis genossen, aber ich würde nicht sagen, dass es der beste Film bis jetzt war.
Was denken Sie über Imran Khan?
Äußerst talentiert. Ich habe seine Darstellung absolut geliebt. Ich denke, er war sehr natürlich auf der Leinwand. Er ist eine sehr gut aussehende Person. Ich bin wirklich froh, dass ich jemanden habe, der die Last teilt bei dem Versuch, dass indische Kino vorwärts zu bringen.
Wenn Sie von irgendeinem Film Ihres Dads eine Neuverfilmung machen könnten, welchen würden Sie wählen?
Ehrlich, ich glaube nicht an Neuverfilmungen. Ich denke nicht, dass irgendein klassischer oder alter Film neu gemacht werden sollte. Ich denke, dass ist nur ein realitätsferner Weg, Geld zu machen.
Wenn irgendein Film Ihres Dads in Ihrer Zeit gedreht worden wäre, welcher wäre der Film, bei dem Sie gern dabei gewesen wären?
Ich bin so ein großer Fan von ihm, von seiner ganzen Arbeit. Es ist wirklich schwer, zu wählen. Ich liebte seine Arbeit in “Mera Naam Joker“ in dem er den heranwachsenden Teenager spielt, in „Karz“, „Hum Kisi Se Kum Nahin“, „Zamane Ko Dikhana Hai“. Ich denke “Sargam” ist eine, für einen Schauspieler, extrem schwierig zu spielende Rolle. Besonders in den Filmen in Indien wird das Publikum gewöhnlich veranlasst, zu glauben, dass ein Schauspieler alles tun kann. Er kann Lieder singen, er kann ein Instrument spielen, aber die Schauspieler können das alles nicht. Sie tun so, als könnten sie es. Aber gerade die Art, wie mein Vater die Rolle in “Sargam” versuchte, mit soviel Leidenschaft, so viel Eleganz und Grazie mit einem duffali (Tamburin), er sah eigentlich wie ein duffaliwala (Tamburinspieler) aus. Ich denke, dass er in diesem Film großartig war. Vielmehr denke ich, ich könnte weiter und weiter machen und eine vollständige Doktorarbeit über seine Darstellungen schreiben.
Wie ist Ihre Meinung über die Neuverfilmung von “Karz“, die Himesh Reshmiya gerade macht?
Nicht zu hoch, weil es zu sich selbst führen wird. Ich denke Himesh ist ein äußerst talentierter Komponist. Ich bin sicher, dass die Songs großartig werden. Ich freue mich auf den Film. Ich will sehen, was er aus dem Film gemacht hat.
Was für ein guter Kritiker sind Sie bei Ihrer eigenen Arbeit?
Ich bin für mich selbst ein verdammt guter Kritiker. Ich mag überhaupt nichts von mir. Ja, ich darf mir widersprechen, jetzt wo zwei Filme von mir raus sind. In beiden habe ich einen guten Anteil des Lobes erhalten, aber wenn ich sie sehe, ducke ich mich. Ich kann mich selbst auf der Leinwand nicht sehen.
Können Sie bei Ihren Filmen insgesamt objektiv sein?
Ich kann einen Film eher beurteilen, als meine Darstellung. Ich kann sagen, ob ein Film gut oder schlecht ist.
Was würden Sie dann über “Bachna Aye Hasino” sagen ?
Ich unterschrieb für diesen Film, nachdem ich das Drehbuch gelesen hatte. Ich habe an das Drehbuch geglaubt, an Siddarth's Überzeugung geglaubt und an Aditya Chopra's Entscheidung und ich stehe dazu. Das ist meine Entscheidung. Ich kann nicht sagen, dass heute, wenn der Film gemischte Resonanzen bekommt, wenn manche ihn wirklich gemocht haben und andere ihn nicht gemocht haben, dann kann ich nicht wirklich sagen, man muss den Autor oder den Regisseur die Schuld zu schieben. Ich denke, die Schuld wird sich auf alle aufteilen und die Anerkennung wird sich auch auf alle aufteilen. Ich denke, es ist ein guter Film, ich denke nicht, dass er schlecht ist.
Wie würden Sie Ihre Stimmung im Moment beschreiben. Es liegt offensichtlich eine schöne Menge Druck auf Ihnen, weil Sie so zu sagen in der Herde akzeptiert worden sind. Sie sind ein Schauspieler, der die Ware liefern kann. Soviel wissen wir. Die zwei Filme und gemischte Rezensionen. Was ist der wirkliche Druck für Sie, jetzt die besten Filme auszuwählen?
Das kann man nicht wirklich tun. Woher sollte ich das Schicksal eines Filmes kennen. Ich bin immer noch im Begriff, meiner Überzeugung zu folgen, meinem guten Gefühl. Ich habe bis jetzt keine meiner Entscheidungen bereut. Aber was meine Zukunft betrifft, die Art Filme, die ich machen will, denke ich, werde ich noch mit der selben Absicht tun. Guten Filmen zustimmen und mit guten Regisseuren arbeiten.
So reagieren Sie instinktiv, spontan?
Unbedingt. Wenn mich ein Drehbuch wirklich anspricht, ist die einzige Sache, die ich noch tue; ich gebe das Drehbuch meiner Mutter für eine zweite Meinung. Das ist wirklich wichtig für mich.
Das ist interessant. Ich hätte gedacht, dass Sie Ihren Dad fragen?
Mein Dad fühlt sich unbehaglich dabei, sich im Moment in meine Karriere zu verwickeln. Soweit es die finanzielle Seite betrifft, nehme ich seine Hilfe, aber was die kreative Seite betrifft, würde er es vorziehen, wenn ich es selbst tue.
Aamir Khan bot Ihnen eine Partie in einem Film an, den er produzierte, “Delhi Belly“. Wie kam es, dass das nicht geschah?
Ich denke, als Aamir Sir “Delhi Belly” plante, war ich zur selben Zeit in Gesprächen mit Raj Kumar Santoshi für seinen Film und „Delhi Belly“ verzögerte sich etwas, weil es einige Probleme mit dem Regisseur gab. Ich hatte mich bereits Mr. Santoshi verpflichtet. Die Daten haben sich überschnitten.
So ist es nicht wahr, dass Sie sich wegen der gewagten Art dieses Drehbuches abgewandt haben?
Überhaupt nicht. Ja, es war etwas schockierend, als ich es las, aber ich denke, das es auf seine Art ein brillantes Drehbuch ist. Ich bin ziemlich sicher und überzeugt, dass es sich als ein verdammt guter Film erweisen wird.
Sie drehen einen Film mit Raj Kumar Santoshi, es ist ein Film, der von Ramesh Taurani von TIPS produziert wird. Mir wird gesagt, dass die Gage, die Sie für diesen Film bekommen haben so hoch ist, dass ich befürchte, wenn ich die Zahl im TV nenne, wird bei Ihnen zu Hause schon der Finanzbeamte warten.
Da bin ich nicht Ihrer Meinung. Ich denke in der heutigen Zeit werden die Budgets höher, weil das Publikum größer wird. So ist es verhältnismäßig - auch die Gagen der Schauspieler werden höher. Ich bin ein Neuling. Ramesh Taurani ist seit einer langen Zeit in dieser Industrie gewesen. Er hat mit vielen großen Schauspielern gearbeitet. Ich bin sicher, er gibt jemanden nicht soviel Geld, wenn es diese Person nicht wert ist oder wenn er mit dem Film nicht beginnen würde. Die Investoren würden nicht soviel Geld einsetzen, wenn das viele Geld an jemanden verteilt würde, von dem sie denken, dass er es nicht wert ist. Letztendlich ist das etwas, was immer diskutiert wurde. Es ist nicht so, dass ich sage, ich habe ein Preisetikett umhängen und man muss mich für diesen hohen Preis verpflichten, andernfalls mache ich diesen Film nicht. Ich mag den Film, ich mache den Film. Ich mag den Charakter. Ich wollte mit Mr. Santoshi arbeiten. Das hat nichts mit dem Preis zu tun. Ich bin froh, dass mir solche Summen Geld angeboten werden. Ich habe dies alles noch nicht gesehen. Ich bin immer auf eine ganz disziplinierte Weise erzogen worden. Ich habe Taschengeld gehabt. Aber wenn einem soviel Geld begegnet, ist es furchteinflößend und gleichzeitig ist es, als wäre ich reich. Gutes Gefühl.
Das ist genau das, worüber ich mit Ihnen sprechen wollte. Versetzt es Sie in Schrecken, dass die Leute bereit sind, diese Art Geld in Sie zu investieren und fühlen Sie sich folglich wie eine Ware, ich vermute, Sie müssen halten, was Sie versprechen und dadurch lastet Druck auf Ihnen?
Ich stimme Ihnen nicht zu. Ich denke, dass es einem etwas Vertrauen einflößt. Man hört soviel über Preise von Schauspielern in den Zeitungen und im Fernsehen. Es ist so ähnlich wie ‘Wow, was wäre, wenn mir diese Menge Geld angeboten würde’ und wenn man dann tatsächlich diese Menge Geld angeboten bekommt, dann fühlt man sich toll. Man fühlt sich, als würde man irgendwie auch dort hinkommen. Es ist ein großartiges Gefühl und letztendlich muss man halten, was man verspricht. Weil man dann verwöhnt ist. Man hat soviel Geld angeboten bekommen. Man muss das Niveau der Darstellung und seinen Ruhm aufrechterhalten, weil er sonst nachlässt. Also wenn man höher hinaus will, wird man wirklich ein wenig gierig, deshalb muss man hart arbeiten. Es treibt einen an, härter zu arbeiten.
Sie besuchten Lee Strasburg, was haben Sie da gelernt?
Erfahrung. Man spielt ständig mit Schauspielkollegen aus verschiedenen Teilen der Welt zusammen. Man setzt sich mit verschiedenen Kulturen auseinander. Man bekommt Lee Strasburgs Methode dargelegt, die ziemlich albern ist. Ich akzeptiere sie nicht, weil sie einen Schauspieler sehr systematisch macht, sie macht ihn sehr wohl überlegt. Der Schauspieler wird sehr vorgeführt. Es nimmt einem die Spontanität. Deshalb glaube ich nicht an diese Methode. Ich wollte es nur auseinandergesetzt bekommen und wollte natürlich Urlaub in New York machen.
Wie ist Ihre Herangehensweise? Wenn die Methode für Sie nicht funktioniert?
Ich weiß nicht, ob ich eine Herangehensweise habe. Ich kann es wirklich nicht in Worte fassen. Es ist ein Prozess. Filmemachen hat nicht nur etwas damit zu tun, auf die Sets zu gehen und den Dialog aufzusagen. Der Prozess beginnt mit dem Tag, an dem man ein Drehbuch liest und man es mag, da beginnt der Prozess. Dinge kommen einem in den Sinn. Man beginnt mit einer Vorstellung und man wird sich über seine Vorstellung klar. Also muss es da zwischen dem Regisseur und Ihnen, sowie den anderen Schauspielern, die an dem Film beteiligt sind, eine Verbindung geben. Ich denke, dass der gesamte Prozess darin besteht, was den Film am Ende bereichert und ihm gerecht wird.
Es war zuvor eine Mode der Schauspieler, darüber zu reden, dass sie sich für diese Rolle vorbereitet haben und zum größten Teil bedeutet Vorbereitung in diesem Land und in dieser Industrie das Aussehen zu verändern, möglicherweise entweder die Frisur, oder das Gespür sich zu kleiden oder eine physische Veränderung, um in die Rolle zu schlüpfen. Normalerweise ist das eine sehr oberflächliche Form der Vorbereitung.
Das ist oberflächlich, aber ich glaube, es gibt noch eine andere Seite der
Vorbereitung. Es gibt zwei Seiten.
Ist es nicht deshalb, weil es keine großen Rollen gibt, über die geschrieben wird?
Ich denke, es gibt zwei Seiten. Es gibt eine äußere und eine innere Vorbereitung. Worüber Schauspieler gewöhnlich gern sprechen, ist die äußere Vorbereitung. Ich denke, die innere Vorbereitung ist etwas zu persönlich. Es gibt viele gefühlsbetonten Erinnerungen, welche zur Vorbereitung einer Rolle nötig sind, wo die Leute gehemmt sind, weil es zu persönlich ist, um darüber zu sprechen. Manchmal ist es eine dunkle Seite des Menschen, die hervorkommt. Aber was die äußere Vorbereitung betrifft, das ist nur eine optische Vorbereitung, die man sehen kann, ein Haarschnitt oder das Ausformen des Körpers oder die Veränderung der Kostüme. Es ist eher dazu geeignet, um darüber zu sprechen.
Lassen Sie uns das versuchen. Für “Bachna Aye Hasino”, was war Ihre innere Vorbereitung, wenn es eine gab. Wie sind Sie an die Rolle herangegangen?
Ich denke nicht, dass “Bachna aye Hasino” irgendeine innere Vorbereitung erfordert, weil es ein sehr jugendlicher Film ist, in dem ich mich sehr wohl gefühlt habe. Wir haben alle Beziehungen gehabt in unserem Leben. Ich hatte auch welche. Daher gab es keine Vorbereitung als solche. Der Film war verhältnismäßig leichter für mich, als “Saawariya “ was die Rolle betrifft, aber gleichzeitig war er strenger, den ich hatte keinen Sanjay Bhansali, der mir die Hand hält und mich durchschleust, sondern ich musste alles selbst machen.
Jemand der ins Ausland gegangen ist und studiert hat, der Kino überall auf der Welt gesehen hat, wie ich weiß, was ist das Äußerste für einen Schauspieler Ihrer Meinung nach?
Da gibt es viele, ich bin ziemlich eigennützig, Raj Kapoor in “Shri 420“, Bal Raj Sahini in „Do Bigha Zameen“. Gleichzeitig von Shah Rukh Khan in “Dilwale Dulhaniya Le Jayengey” bis Amitabh Bacchhan in “Sharabi”, Rishi Kapoor in “Karz”, Dharmendra in “Satyakam”, dann Heath Ledger als Joker in “The Dark Knight”, das ist ein Film den ich kürzlich gesehen habe und ich war ziemlich fertig, als ich gesehen habe, was er getan hat.
Viel Glück, wir freuen uns darauf, viel von Ihnen zu sehen. Wir hoffen, dass sich das Versprechen mehr oder weniger auszahlt, dass wir sehen, wie Sie verschiedene Dinge machen, Dinge welche uns beständig überraschen, Dinge die Sie begeistern. Wir werden Ihre Karriere genau verfolgen.
Quelle©ibnlive.com
Freie Übersetzung ©2008 Bollywoodsbest by Cat12
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