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Die Indien- und Bollywood-Topliste



Willkommen im Indien und Bollywood Portal
BollywoodsBest.de ist das "etwas andere" Indien- und Bollywoodportal. "Shah Rukh Khan" ist sicherlich eine Leitfigur der indischen Filmindustrie. Dieses große Land hat jedoch noch wesentlich mehr zu bieten, das uns die Filme und ihre Stars nicht einmal erahnen lassen.

Wir bieten nicht nur eine kostenlose Mitgliedschaft in einer netten und hilfsbereiten Community, sondern auch eine Vielzahl an aktuellen Informationen über Ereignisse der indischen Filmindustrie, Indiens Kultur, den Menschen und ihre Religionen ... und vieles mehr.

Review: Karan Arjun

    Unsere Bewertung für diese Seite
    Erscheinungsjahr: 1995
    Genre: Action, Drama
    Regie: Rakesh Roshan
    Drehbuch: Sachin Bhowmick, Ravi Kapoor
    Produktion: Rakesh Roshan
    Musik: Rajesh Roshan
    Darsteller: Salman Khan, Shahrukh Khan, Kajol, Mamta Kulkarni, Amrish Puri, Johnny Lever, Raakhee, u. a.

    Länge: 175 Minunten





Filmsongs:


  • Jaasti Hoon Mein – Alka Yagnik, Kumar Sanu
  • Suraj Kab Door – Alka Yagnik, Kumar Sanu, Udit Narayan
  • Bhangda Pa Le – Alka Yagnik, Mohammad Aziz, Sadhana Sargam
  • Ik Munda Meri Umra Da – Lata Mangeshkar
  • Jai Maa Kaali – Kumar Sanu, Alka Yagnik
  • Mujhko Raanaji Maaf Karna – Alka Yagnik, Ila Arun
  • Yeh Bandhan To Udit Narayan, Kumar Sanu, Alka Yagnik


    Story:


    Durga (Rakhi) lebt zusammen mit ihren beiden Sönen Karan (Salman Khan) und Arjun (Shahrukh Khan) alleine. Als eines Tages de Nachricht kam, der Gutsherr läge im Sterben, erzählte Durga ihren Söhnen, dass dieser ihr Großvater ist, der sie selbst nie als Schwiegertochter angesehen hatte. Doch nun schickt er nach Durga, da er sie ein letztes Mal sehen möchte um Karan und Arjun sein Hab und Gut zu vermachen. Doch dann trat Durjan Singh (Amrish Puri) hinzu und erzählte dem Alten, der bisher nichts davon wusste, dass er seinen Sohn und Durgas Mann getötet habe.

    Daraufhin tötet Durjan den alten Mann, reist das Erbe an sich und tötet auch Karan und Arjun. Doch Durjan hat nicht mit der Willenskraft Durga´s gerechnet. Diese rannte in den Tempel von Kali und flehte sie an, ihre Söhne mögen wiedergeboren werden. Und tatsächlich erhörte Kali Durga´s Flehen und so wurde der einen Sohn Karan als Ajay, den Boxer, wieder geboren und Arjun ans Vijay, den Pferdetrainer. Ajay arbeitet als Schläger für einen Freund Durjan´s, den Gangster Saxena. Vijay verliebt sich in die Tochter des Gagnsters Saxena, Sonia (Kajol). Doch da diese schon an den Sohn Dujan´s vergeben ist, treffen Vijay und Ajay bei einer Party aufeinander! Somit beginnt der Rachefeldzug der beiden Brüder....


    Review:


    Ein Film, wie man ihn von Rakesh Roshan schon kennt. Der Vater des Schauspielers Hrithik Roshan hat auch hier wieder ein Fantasie-Action-Abenteuer auf die Beine gestellt. Allerdings fliest auch hier wieder, wie schon in „Koyla“, viel Blut, es wird geprügelt und gelitten was das Zeug hält. Doch sollte man Rakesh Roshan dafür nicht verurteilen, denn der Unterhaltungseffekt ist immense. Unterhaltung pur uns kaum langweilig oder ausschweifend. Ebenfalls muss ich sagen, dass die Besetzung wieder einmal grandios ausgewählt wurde.

    Fangen wir bei den beiden Hauptdarstellern an: Salman Khan und Shahrukh Khan! Salman Khan war ausnahmsweise für mich auch mal zu ertragen. J Er war nicht herausragend, aber ebenso wenig nervig oder überflüssig. Sein Schauspiel wirkte vielleicht wieder einmal ein wenig träge, aber daran habe ich mich mittlerweile gewöhnt. Was mich vielleicht wieder einmal ein wenig gestört hat, war sein Präsentation seines „Prachtkörpers“. Er lies wirklich keine Möglichkeit aus, sein Oberteil auszuziehen. Hingegen behielt Shahrukh sein Oberteil immer an. Wirkte dann doch etwas merkwürdig. Shahrukh Khan´s Leistung war wieder herausragend. Er machte seinen Part wirklich hervorragend und als Bruder von Salman machten sie sich zusammen gar nicht mal so schlecht.

    Was mir vielleicht nicht ganz so gefiel: Kajol und Shahrukh gemeinsam. Hört sich für Einige vielleicht unvorstellbar an, aber ich mochte sie in „Karan Arjun“ einfach nicht zusammen. Mag vielleicht daran gelegen haben, dass Kajol nicht besonders häufig auf der Leinwand zu sehen war. Sie war definitiv unterfordert. Amrish Puri war wieder einmal hervorragend. Auch hier spielte er, wie soll es auch anders sein, den Bösewicht. Wieder einmal hervorragend und sehr überzeugend. Dieser Mann hatte wirklich so ein Glück, mit solch einen bösen Gesicht geboren zu werden.

    Johnny Lever. Was gibt es bei Johnny Lever zu sagen. Er war OK. Er nervte nicht und machte auch nicht allzu viele ausfallende Witze. Ebenfalls einen eigentlich relativ überflüssigen Charakter trug Mamta Kulkarmi. Was machte sie eigentlich im Film? Mehr als dumm herumstehen und tanzen war da nicht. Hätte man gut und gerne auch rauslassen können.



    So, nun zu de Person, die mich hier letzten Endes wirklich zum Lachen brachte: Rakhi. Einige werden sich jetzt wohl am Kopf kratzen und fragen: Warum Rakhi? Warum gerade die Person, die eigentlich Mitleid statt Gelächter verdient? Nun gut, hier die Aufklärung: Eigentlich eine ganz simple Sache. Lag vermutlich auch an der Rolle die sie spielte, aber wie oft hat diese Frau bloß geblutet? Unvorstellbar. Dass sie nicht verblutet ist, ist ein Wunder. Bei jedem Fall, und sie fiel wirklich in jeder Szene, in die sie eingeblendet wurde, blutete sie im Gesicht. Und jedes Mal an einer anderen Stelle. Ich erinnere mich da nur an die Szene, in der Arjun ins Dorf zurückkehrte und sie ihm entgegenlief: Sie fiel und blutete. Auch ansonsten gefiel sie mir nicht sonderlich gut. Aber was soll, dass was sie verpatze, schlugen die anderen Charaktere wie Shahrukh, Salman (ja, Salman) und Amrish wieder raus.

    Die Musik war im Großen und Ganzen ganz unterhaltsam und passend, allerdings nichts sonderlich herausragendes. Es war passend zur Thematik und bleibt einem nicht lang im Ohr. Aber auch hier hat Rakesh wieder einmal etwas von Hollywood gemopst J In Koyla und Koi..Mil Gaya konnte man auch schon einen Abklatsch bei manchen Szenen von Hollywoodfilmen wie „Forrest Gump“ und „E.T.“ sehen, hier war es, soweit ich das sehe, nur die Musik: Die Backgroundmusik, die z. B. bei Kampfszenen, einstimmt, stammt aus „Terminator 2“. Aber gut: Irgendwie bekommt man in jedem 2ten Bollywoodfilm so etwas geboten. Also: Ein Film, der vielleicht nicht jeden Geschmack der Bollywoodfans trifft, allerdings sehr unterhaltsam und durchaus sehenswert. Besonders weil es der erste Film ist, in dem Shahrukh und Salman miteinander vor der Kamera standen. Kajol und Shahrukh standen, nach Baazigar, das zweite Mal zusammen vor der Kamera.



    Unglaublich, wie oft diese Frau Ketschup ins Gesicht geschmiert bekommen hat. Aber seht selbst :




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