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Die Indien- und Bollywood-Topliste



Willkommen im Indien und Bollywood Portal
BollywoodsBest.de ist das "etwas andere" Indien- und Bollywoodportal. "Shah Rukh Khan" ist sicherlich eine Leitfigur der indischen Filmindustrie. Dieses große Land hat jedoch noch wesentlich mehr zu bieten, das uns die Filme und ihre Stars nicht einmal erahnen lassen.

Wir bieten nicht nur eine kostenlose Mitgliedschaft in einer netten und hilfsbereiten Community, sondern auch eine Vielzahl an aktuellen Informationen über Ereignisse der indischen Filmindustrie, Indiens Kultur, den Menschen und ihre Religionen ... und vieles mehr.

Review: Paap
    Unsere Bewertung für diese Seite
    Erscheinungsjahr: 2003
    Genre: Drama, Action
    Regie: Pooja Bhatt
    Drehbuch: Mahesh Bhatt
    Produktion: Pooja Bhatt, Sujit Kumar Singh
    Musik: Azmat, Faizi, Anu Malik, Shahi
    Darsteller: John Abraham, Udita Goswami, Gulshan Grover, u. a.

    Länge: 120 Minuten





Filmsongs:
  • Intezaar – Anuradha Padawal
  • Mann Ki Lagan – Rahet Fateh Ali Khan
  • Garaj Baras – Ali Azmat
  • Laal – Alaap
  • Sun E Mere Dil – Anuradha Paudawal


    Story:
    Kaaya (gespielt von Udita Gosami) lebt mit ihrem Vater, dessen Frau bereits gestorben ist, in einem buddhistischen Kloster in Spiti. Kaaya wird von einem der Buddhisten gebeten, das Oberhaupt des Buddhistenklosters, das in Dehli als Kind wiedergeboren wurde, zu sich zu holen. In Delhi angekommen wird auch schon alles für die Abreise engagiert. Doch auf dem Rückweg nach Spiti wird der kleine Lamo Zeuge eines Mordes an einem Polizisten, verursacht durch einen anderen Polizisten mit Namen Raj Mehra (gespielt von Gulshan Grover). Die Ermittlungen nimmt der smarte, junge Polizist Shiven (gespielt von John Abraham) auf und versteckt die Beiden vorerst bei seiner Schwester.

    Als der kleine Lamo den vermeintlichen Übeltäter entlarvt, teilt Shiven dies seinem Vorgesetzten Mathur mit. Doch da wusste er nicht, das Mathur der Auftraggeber für diesen Mord ist. Da es in Delhi nun zu gefährlich für Kaaya und Lamo ist, reist er, verletzt durch eine Kugel Mehra´s, mit den Beiden nach Spiti. Dort pflegt ihn Kaaya gesund und damit beginnt eine wundervolle Liebesgeschichte mit einigen Hindernissen, die andere vielleicht „Vater“ nennen würden....


    Review:
    Paap ist für mich ein einzigartiger Film. Das Thema mag vielleicht kein Neues sein, allerdings ist es mit den Hauptdarstellern und den Orten, die für die Handlungen gewählt wurden, so gut inszeniert, das ich vollkommen fasziniert war.

    Da die Hauptdarsteller noch beide sehr „frisch“ im Bollywoodgeschäft sind, habe ich eigentlich nicht besonders viel erwartet, als ich mir den Film anschaute. Vielleicht bin ich gerade aus diesem Grund so hin und weg. John Abraham mal nicht als der „Fiesling“ (In „Dhoom“ war er ein Dieb und in „Karam“ ein Killer zu sehen), war für mich also auch eine neue Erfahrung. In „Paap“ zeigt, er, dass er auch anders kann. Er spielte den smarten, sehr gutaussehenden Polizisten Shiven. Mit Gefühl, Körper und Leidenschaft gibt er sich der Rolle hin. Mit Udita Gosami harmonierte er einfach perfekt. Die Beiden geben ein unheimlich schönes Filmpaar ab.

    Da dies Udita´s Debüt war, kann man über die eine oder andere fehlerhafte Haltung und Gestik hinwegsehen. Jedoch habe ich sie in keinem ihrer folgendem Filme mit solch einer Leistung und solch einem Einsatz gesehen. Vielleicht, weil sie sich äußerlich vollkommen anders gibt oder einfach nur, weil „Paap“ ein Glückstritt war. Schon in den ersten Szenen gibt sie sich sehr freizügig in BH. Das macht sie jedoch nicht unsympathisch, besonders nicht den Männer.

    Einige Szenen mögen vielleicht nicht ganz einem typischen Bollywoodfilm gleichen, dennoch sind genau diese typisch für die hier gezeigten Hauptdarsteller. Sehr freizügig und lüstern fallen sie übereinander her. Ein wirr warr, dass schon extreme Stimmung in den kompletten Film bringt.

    Besonders beachtlich finde ich in Paap die Songs. Wieder einmal Musik, die es schafft, auf Dauerschleife bei mir zu laufen. Wunderbare Melodien die perfekt in die Geschichte eingebracht werden. Ein schnelles, aufbrausendes Lied „Garaj Baras“, das zugeschnitten, auf die Flucht der beiden Hauptdarsteller John und Udita und des kleinen Lamo´s wie die Faust aufs Auge passt. Im Gegenzug kommt ein eher ruhiges, melodisches Lied zum Einsatz, bei dem auch die besagten Szenen Udityas zu sehen sind: „Mann Ki Lagan.“

    Die Story an sich ist eher üblich, aber dennoch, wie oben schon erwähnt, durchaus gut inszeniert. Es gibt keine Stelle, an der ich sagen würde, dass man sie weglassen könnte. Alles passt perfekt und wurde auch nicht unnötig in die Länge gezogen. Die Liebesgeschichte ist so schön dargestellt, das man jede Minute mitfiebert. Und zum Schluss des Films kommt dann noch das i-Tüpfelchen, dass man den ganzen Film über gesucht hat. Aber das müsst ihr schon selbst herausfinden.....

    Reviewed: 17. Oktober 2005 by Saripyar

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